Vorsicht, die will sich wirklich integrieren!

Aktuelles

Vorsicht, die will sich wirklich integrieren!

Am Dienstag, dem 18. Oktober 2016 war ich bei einer Aktion, die das Fürther Sozialforum zu­sam­men mit dem Fürther Bündnis gegen Rechts­extremismus und Rassismus zur Mobilisierung gegen das bayerische In­te­gra­tions­ge­setz durchgeführt hat. Dabei trat eine als Fußballspielerin und Ministrantin gekleidete Afrikanerin vor dem CSU-Büro auf.

Die Veranstalter wollten zeigen, dass die Äußerung des CSU-Generalsekretärs Scheuer zu den fuß­ball­spie­len­den, mini­strie­ren­den Senegalesen ein Schlaglicht auf die Geisteshaltung der CSU wirft, die nun im Ge­setz­ent­wurf des bayerischen »In­te­gra­tions­ge­set­zes« in Paragraphen gegossen werden soll. Es sollen nur diejenigen bleiben, die »nützlich« sind. Damit trägt das bayerische Integrationsgesetz seinen … [weiter]

Der besondere Beitrag

»Fürth ist mir ziemlich egal« »Fürth ist mir ziemlich egal«

Kürzlich erreichte Henry Kissinger das 93. Le­bens­jahr, brav gratulierten Fürther Nachrichten und die Stadt­zeitung. In diesem Jahr sind auch zwei Veröffentlichungen zu Kissinger er­schie­nen, die unterschiedlicher nicht sein könnten; im Folgenden einige Schlaglichter auf unseren Ehrenbürger und die beiden Bücher. Niall Ferguson gilt als »der vielleicht einflussreichste und gewiss wortgewaltigste Historiker unserer Tage« (DIE ZEIT). … [weiter]

Ludwig Erhard und Fürths Väter des Wirtschafts­wunders in der NS-Zeit Ludwig Erhard und Fürths Väter des Wirtschafts­wunders in der NS-Zeit

Ludwig Erhard, dem zu Lebzeiten die Ehren­bür­ger­würde in Fürth verwehrt wurde, wird derzeit ein nach ihm benanntes Zentrum errichtet. Nach­dem ich im Jahre 2013 mein Entsetzen über die Ergebnisse des Archi­tek­ten­wett­bewerbes für das Ludwig-Erhard-Zentrum artikuliert hatte, wurde ich von verschiedenen Seiten auf Archiv­fund­stücke zu Erhards Rolle in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus aufmerksam gemacht. Drei Väter … [weiter]

Kriegssplitter Kriegssplitter

Paul Georg Rieß (1864-1945), übernahm nach dem Tod von Paul Käppner am 27. Januar 1911 die Stadtchronik und führte sie bis 1945 fort. Der Begriff »Weltkrieg« taucht erstmalig am 30. Sep­tem­ber 1911 auf, Eintrag von Chronist Rieß: »Die Kriegs­erklärung Italiens an die Türkei wur­de in hiesiger Stadt heute früh bekannt und rief unter der Bevölkerung große Aufregung her­vor. Da viele hierin den Anfang zum Beginn eines Welt­krieges[weiter]

Die Spiegelglas-Stadt Fürth Die Spiegelglas-Stadt Fürth

In Fürth nahm die Spiegelglas- und Spiegel­indu­strie seit Beginn des 19. Jh. einen bemer­kens­werten Auf­schwung. In diesem Prozess fiel jüdischen Kaufleuten eine herausragende Rolle zu. Bis 1857 hatte sich das Spiegelglas- und Spiegel­gewerbe in Fürth auf Firmen­ebene wie folgt ent­wickelt: Es gab 19 Spiegelglasfabriken, zwei Spie­gelfabriken, 26 Spiegel­glas­handlungen und fünf Glashandlungen. … [weiter]

Der lange Weg der SpVgg Fürth Der lange Weg der SpVgg Fürth

Am morgigen Sonntag geht die laufende Spiel­zeit der 2. Fußball-Bundesliga zu Ende und die SpVgg Fürth kehrt nach geglücktem Aufstieg in die Erstklassigkeit zurück. Es war ein langer, 49 Jahre andauernder, entbeh­rungsreicher Weg, welcher nun endlich ans Ziel führte. Alles be­gann 1963, als sich die SpVgg Fürth nicht für die da­mals neu geschaffene ein­gleisige Bundesliga qualifizieren konnte … [weiter]

Eine Kindheit in der Südstadt Eine Kindheit in der Südstadt

Im Jahre 1966 zogen meine Eltern von der engen Wohnung in der Gustavstraße in eine wesentlich geräu­migere Bleibe in der Fürther Südstadt, in die Salzstraße 8, in der früher ein Milchgeschäft seine Räume hatte. Entsprechend groß war die Wohnung, bzw. das Schlaf­zimmer meiner Eltern, das war der Verkaufsraum des Milchladens gewesen. Man erkennt es noch … [weiter]

Hornschuch 21 – (Fast) eine Lebensgeschichte Hornschuch 21 – (Fast) eine Lebensgeschichte

Dies ist die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner. Sie erzählt von Kontinuität und Vergänglichkeit und davon, dass letztendlich nichts so beständig ist wie die Veränderung. Hornschuchpromenade 21. Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, erbaut 1888 von Egerer und Richter. Im Erdgeschoß Gaststätte. So trocken und nüchtern der Blick aus Sicht des »Habel«, der Bibel des baye­rischen Denkmalschutzes. … [weiter]

Im Fokus der Mensch: Julia Thomas und Thomas Steigerwald Im Fokus der Mensch: Julia Thomas und Thomas Steigerwald

Aber sie sei doch gar nichts Besonderes, meinte die jugendlich flott gekleidete alte Dame, die mit ihren über 90 Lebensjahren noch immer täglich hinter dem Tresen ihres kleinen Gemischtwaren­ladens stand, dort von Montag bis Samstag Lebensmittel und Lottoscheine verkaufte und sich sonntags vielleicht nicht immer auf die vom Ordnungsamt genehmigten, frischen Schnitt­blumen beschränk­te. Die Filmemacher … [weiter]

Häuserkampf

Beamtensiedlung wird zehntes Fürther Denkmal­ensemble Beamtensiedlung wird zehntes Fürther Denkmal­ensemble

Weihnachtsgeschenk für Fürth: Der Regio­nal­ausschuss des bayerischen Landes­denk­mal­ra­tes hat in seiner Sitzung vom 30. Oktober 2015 meinem Antrag vom 30. April 2014 statt­ge­ge­ben und die Aufnahme der sogenannten Beamten­sie­dlung als Denkmalensemble in die Denk­mal­liste beschlossen. Sobald noch einige Formalien abgearbeitet sind, erhält Fürth sein zehntes Denk­mal­en­semble. Die Hoffnung, dass die Eintragung … [weiter]

Kultur

Kulturring C – Gastspiel 2016 Kulturring C – Gastspiel 2016

Wieder öffnen sich Türen und Tore (fast) aller Fürther Ateliers anlässlich des alljährlichen Gastspiels des Kul­tur­ring C in Fürth am Samstag, 22. Oktober 2016, 15 bis 21 Uhr und Sonn­tag, 23. Oktober 2016, 11 bis 19 Uhr. Drin – und teilweise auch draußen – zu sehen, hie und da auch zu hören & zu erleben – sind die unter­schied­lichsten künstlerischen Arbeiten der Atelier-Inhaber und ihrer Gäste. Da führt zum Bei­spiel Fredder Wanoth … [weiter]

Medien

»Fürther Freiheit« goes mobile »Fürther Freiheit« goes mobile

Nachdem dieser Tage in einer On­line­stu­die zu lesen war, daß die mo­bi­le Internet-Nutzung wieder einmal stark zugenommen hat und nicht nur die junge Generation, sondern ins­be­son­de­re auch die ältere Benutzerschaft ver­stärkt mit dem Smartphone durch den virtuellen Kosmos surft, habe ich jetzt alle von mir betreuten WordPress-Websites und somit auch die »Fürther Freiheit« auf »responsive … [weiter]

Politik

Nationalisten beim Ernte­dank-Umzug? Nationalisten beim Ernte­dank-Umzug?

Sehr geehrte Damen und Herren, als erstes möchte ich mich in diesem offenen Brief für die immer wie­der­keh­ren­de tolle Organisation der »Kärwa« bedanken, die ich als Fürther sehr zu schätzen gelernt habe. Auch konnte ich wie jedes Jahr wieder mit der ganzen Familie dem Erntedank-Umzug beobachten. Leider musste ich aber dieses Jahr mit Entsetzen und großem Unverständnis feststellen, dass … [weiter]

Spielplatz

Die Mudder kummd! Die Mudder kummd!

Die Mudder kummd! – Ä Gschpräch zwischen Sohn (Er) und Schwiecher­doch­der (Sie) Sie: Woss machsdn edz eigendli am sunndooch? Hossd scho woss gebland? Er: Woss soll­mern scho machn? Wenns scheens wedder is, dann gengermer nachm essn äweng schbaziern und wenn ka scheens wedder is, dann , dann, dann … wass i aa ned. Des wermer dann scho seeng. Sie: Woss du machsd – ned wir, hobbi gfroochd. … [weiter]

Sport

110 Jahre SpVgg Fürth 110 Jahre SpVgg Fürth

Heute vor genau 110 Jahren wurde die Spielvereinigung Fürth ins Leben gerufen. Für Verein und Fans Grund zum Feiern, aber auch Grund genug, die lange und zumeist erfolgreiche Geschichte des Vereins noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Anfänge des Fußballs in Fürth liegen weit vor dem offiziellen Gründungsdatum der SpVgg Fürth. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der neue Sport von See- und Kaufleuten … [weiter]

Umwelt

Landnahme von kultur­fremden Lebewesen und ihre mangelnde Integrationsbe­reitschaft Landnahme von kultur­fremden Lebewesen und ihre mangelnde Integrationsbe­reitschaft

Das erste Mal fielen mir die Anfänge der sich ankündigenden Invasion zwischen Vach und Stadeln im Winter 2008 auf: Ein Bauwerk, das offensichtlich ungenehmigt errichtet wurde. Ein Sammelsurium von durch­ein­ander auf­ge­häuf­ten Hölzern – eine Erinnerung an Slum und Favela. Nicht die geringste Ähnlichkeit mit den momentan bevorzugten Bauhaus-An­mu­tun­gen. Und dann noch in der Nähe: Zeugnisse … [weiter]

Verkehr

Bahnsinn 15 Bahnsinn 15

Man erinnere sich: Im März 2014 reichten die Stadt Fürth und andere Kläger einen Eilantrag gegen den Verschwenk (Planfeststellung 16 Fürth-Nord) beim Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ein. Im Oktober 2014 wurde dieser Antrag positiv beschieden. Wenn nun ein Eilantrag beim Ge­richt bis zur Ent­schei­dung einige Monate braucht, kann man sich vielleicht ausrechnen, wann ein rechts­kräf­ti­ges Urteil gefällt wird. … [weiter]

Vermischtes

Anmerkungen zum Doku­mentarfilm »Liga Terezin« im Babylon-Kino Anmerkungen zum Doku­mentarfilm »Liga Terezin« im Babylon-Kino

Am Mittwoch, dem 3. Februar, wurde im Babylon-Kino der Dokumentarfilm »Liga Terezin« gezeigt, mit einer Podiumsdiskussion im Anschluss, an der ich als Über­setzer teilgenommen habe. In der Ausgabe der Fürther Nachrichten vom 8. Februar hat Alexander Pfaehler über die Veranstaltung berichtet: »Fußball-Liga im KZ – Fanprojekt holte Dokumentarfilm ins Fürther Babylon-Kino«. Der Artikel ist leider … [weiter]

Wirtschaft

Gelungener Vortrag von Toni Hofreiter zu TTIP & CETA Gelungener Vortrag von Toni Hofreiter zu TTIP & CETA

Auf Einladung der Fürther GRÜNEN sprach MdB Dr. Anton »Toni« Hofreiter am 19. Juli 2016 in Fürth über die geplanten Frei­han­dels­ab­kom­men TTIP und CETA. Über 120 interessierte Zuhörer*innen waren trotz des fantastischen Bier­gar­ten-Wetters in die Freibank am Waag­platz ge­kom­men, die daher wirklich proppenvoll war – ein klares Zeichen dafür, dass das Thema brandaktuell ist und … [weiter]

Wissen

Das wundertätige Heiligen­bild Das wundertätige Heiligen­bild

Der strahlend weiße Turm der Heinrichskirche ist das kaum um­strit­te­ne Wahrzeichen der Süd­stadt. Der weiße Turm ist so auffällig, dass er im 2. Weltkrieg in Moosgrün umgestrichen wurde. Über viele Jahrzehnte war St. Heinrich die ein­zi­ge verputzte Kirche in Fürth, ihr ver­einfachter Barock wirkt zwar auf manchen trivial, aber es gibt auch andere Meinungen: »Das ganze Wesen der Kirche hat eine durch nichts unterbrochene Harmonie« … [weiter]