Fürther Wurzeln

Aktuelles

Fürther Wurzeln

Welche Herausforderung Fürther Wurzeln sein können, zeigen die Arbeiten der Künstlerin Sabine Neubauer. Seit fast zwei Jahren arbeitet die Künstlerin im Herzen Fürths. Hier hat sie den Raum, den sie für ihre Arbeit braucht und die Menschen, die sie inspirieren. Hier kann sie aus einer starken Quelle schöpfen.

Ganz in der Nähe ihres Ateliers, in der Mathilden­straße 40, lebten lange Zeit ihre Vorfahren mütterlicherseits – die Familie Feucht­mann. Nicht weit entfernt arbeitet heute noch ein Cousin, der Bäcker Göllner – wer kennt ihn nicht? Die Künstlerin fühlt sich in diesem Viertel gut aufgehoben und tief verwurzelt.

Ihren Fokus legt sie derzeit auf Stickerei und textile Buchobjekte. Eine verständliche Entwicklung, … [weiter]

Der besondere Beitrag

Eine Kindheit in der Südstadt Eine Kindheit in der Südstadt

Im Jahre 1966 zogen meine Eltern von der engen Wohnung in der Gustavstraße in eine wesentlich geräu­migere Bleibe in der Fürther Südstadt, in die Salzstraße 8, in der früher ein Milchgeschäft seine Räume hatte. Entsprechend groß war die Wohnung, bzw. das Schlaf­zimmer meiner Eltern, das war der Verkaufsraum des Milchladens gewesen. Man erkennt es noch … [weiter]

Hornschuch 21 – (Fast) eine Lebensgeschichte Hornschuch 21 – (Fast) eine Lebensgeschichte

Dies ist die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner. Sie erzählt von Kontinuität und Vergänglichkeit und davon, dass letztendlich nichts so beständig ist wie die Veränderung. Hornschuchpromenade 21. Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, erbaut 1888 von Egerer und Richter. Im Erdgeschoß Gaststätte. So trocken und nüchtern der Blick aus Sicht des »Habel«, der Bibel des baye­rischen Denkmalschutzes. … [weiter]

Im Fokus der Mensch: Julia Thomas und Thomas Steigerwald Im Fokus der Mensch: Julia Thomas und Thomas Steigerwald

Aber sie sei doch gar nichts Besonderes, meinte die jugendlich flott gekleidete alte Dame, die mit ihren über 90 Lebensjahren noch immer täglich hinter dem Tresen ihres kleinen Gemischtwaren­ladens stand, dort von Montag bis Samstag Lebensmittel und Lottoscheine verkaufte und sich sonntags vielleicht nicht immer auf die vom Ordnungsamt genehmigten, frischen Schnitt­blumen beschränk­te. Die Filmemacher … [weiter]

Im Antlitz die Geschichte Im Antlitz die Geschichte

Das Nathanstift feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß wird Alfred Nathan, der bedeutende Wohltäter Fürths, gewürdigt – mit einem farbenfrohen Mosaik aus Gesichtern gebürtiger »Nathanier«. Am 23. Oktober 2010 um 11 Uhr wurde das Mosaik im Ein­gangs­be­reich der neuen Frauenklinik enthüllt. Außerdem er­schien ein Buch mit Beiträgen der ehemaligen Stadtheimatpflegerin Barbara Ohm und … [weiter]

100 Jahre Sportpark Ronhof 100 Jahre Sportpark Ronhof

Am Samstag, den 11. September 2010, feierte der Sportpark Ronhof sein 100-jähriges Beste­hen. Seit genau 100 Jahren ist der Ronhof, wie er von den Fürther Fußballfans einfach nur genannt wird, die Heimat der SpVgg (Greuther) Fürth, welche damit in der Liste der am längsten am selben Ort spielenden deutschen Vereine hinter den Stuttgarter Kickers und Altona 93 heute den dritten Platz einnimmt. … [weiter]

»Solche Kunst ehrt ihren Meister…« »Solche Kunst ehrt ihren Meister…«

Johann Georg wird in Fromberg bei Sulzbach-Rosenberg als Sohn des Edelhof-Besitzers Georg Geismann und dessen Frau Margarete geboren. Der Vater ist seit den 1860er Jahren an der Fürther Brauerei in der Bäumenstraße beteiligt, die er dann am 29. Juni 1967 von den Gebrüdern Ottmann übernimmt. Schon zu Johann Geismanns Schulzeit kommt die Familie so nach Fürth … [weiter]

Weichenstellungen Weichenstellungen

Es ist wieder mal einer jener Montage, an denen ständig die Telefone rufen und Du am Nach­mittag reichlich gestreßt aus dem Büro fliehst, ohne in den mehr als acht Stunden am Platz auch nur annähernd zu dem gekommen zu sein, was Du Dir eigentlich für heute vorgenommen hattest. Alles ist dringend, jeder hat ein unauf­schiebbares Anliegen, es gibt nirgends mehr Reserven und doppelte Böden … [weiter]

Ende einer Kaffeefahrt Ende einer Kaffeefahrt

Das berühmte Café Fürst in der Sternstraße hatte seine besten Zeiten Ende der 1970er Jahre schon lange hinter sich. Die Zeiten, als Max Grundig und Ludwig Erhard hier Billard spielten, als Theo Lingen und andere Schauspieler sich hier trafen, sie waren vergangen, übrig waren die verschlissenen roten Kunst­leder­polster, morbi­der Charme, das Fürst lag in der Agonie. … [weiter]

Häuserkampf

Rudolf-Breitscheid-Straße: Das Ringen um das beste Verfahren Rudolf-Breitscheid-Straße: Das Ringen um das beste Verfahren

In den Kommentaren unterhalb des Vorgängerartikels verlinkten wir auf die aktuelle Presse­berichterstattung zum umstrittenen Vorgehen auf dem Weg zum allseits ersehnten neuen »Einkaufsschwerpunkt« in Fürths guter Stube. Als Beitrag zur eigenen Meinungs­bildung veröffentlichen wir nachfolgend je einen offenen Brief des Baukunstbeirates (BKB) der Stadt Fürth und der Bürger­initiative »Eine bessere Mitte für Fürth«. … [weiter]

Kultur

Große Kunst aus Fürth und Berlin Große Kunst aus Fürth und Berlin

Wenn eine Nürnberger Galerie einen so bekannten und großartigen Künstler wie den Berliner Johannes Grützke ausstellen darf, kann sie sich schon sehr glücklich schätzen. Dass die Galerie Atzenhofer jetzt aber gleichzeitig auch eines der wichtigsten und beeindruckendsten Talente der Fürther Kunstszene, den brillanten Maler Christoph Haupt präsentieren darf, lässt die Ausstellung zu einem derart herausragenden … [weiter]

Medien

Sechs Monate »Fürther Freiheit«: woher, wohin? Sechs Monate »Fürther Freiheit«: woher, wohin?

Zum »halben« Geburtstag der »Fürther Freiheit« möchte ich als einer ihrer Herausgeber etwas weiter aus­holen und sowohl einen Rückblick auf die lange Vorgeschichte als auch einen Ausblick in die mögliche Zukunft dieses unseres auf­strebenden Stadtmagazins geben. Wie dem Impres­sum meines privaten Blogs zu ent­nehmen ist, bin ich zwar ganz in der Nähe geboren und aufgewachsen, … [weiter]

Politik

Haushaltsrede zum Haushalt 2012 der Stadt Fürth

Rede des CSU-Stadtrats Siegfried Tiefel vom 05.12.2011 zum Haushalt 2012 der Stadt Fürth: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Kolleginnen und Kollegen, Herr Oberbürgermeister, ob ich diese Rede in 3 Minuten schaffe, weiß ich nicht. Ich werde hier jedoch nicht um Redezeit betteln. Wenn Sie die Rede nicht mehr ertragen und der Meinung sind, dass eine Haushaltsrede … [weiter]

Spielplatz

Die Katzen von Venedig Die Katzen von Venedig

Klein und klug und selbstverständ­lich
liegen sie im Fenster,
hinter antiker Vase,
von der Sonne beschienen.
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Sport

Fussballerischer Jahresrückblick 2011 Fussballerischer Jahresrückblick 2011

Wie bereits im vergangenen Jahr möchte ich an dieser Stelle auch dieses Mal das heute ablaufende Jahr mit einem kurzen fussballeri­schen Rückblick nochmals Revue passieren lassen. Januar Im Januar gab es für die auch zur Saisonmitte noch immer aufstiegs­ambitionierte SpVgg eine Hiobs­botschaft nach der nächsten. Zahlreiche Leistungs­träger wie Max Grün oder Kingsley Onuegbu verletzten sich … [weiter]

Umwelt

Solarstadt Fürth für Überflieger Solarstadt Fürth für Überflieger

Hat sich Frau Schäff vom Amt für Umweltplanung verplappert als sie meinte: »Eine Solaranlage rechnet sich erst ab 20 Jahren.« (Zitat Fürther Nachrichten vom 16.08.2011)? Bezug wird hier genommen auf die Installation von Solarzellen zur Strom­erzeugung. Das scheint im Widerspruch zu stehen zu der für 2010 verkündeten Rendite von 8% beim Projekt Solarberg Atzenhof: Bei … [weiter]

Verkehr

Bahn-Baustelle Fürther Bogen – das vierte Jahr Bahn-Baustelle Fürther Bogen – das vierte Jahr

Man erinnere sich: 2008 wurde mit dem Ausbau des »Fürther Bogens« für die S 1 begon­nen. Beseitigung einer Menge von Kleingärten, Bau­tätigkeiten bis an Grundstücksgrenzen, riesige Erd­bewegungen, Monster­maschinen ohne Lärmschutz zur Versenkung von Bohr­pfählen, Betonierungs­arbeiten und Neubau von Unter- bzw. Überführungen, Gleisbau, Ober­leitungsbau… Und das momentane Ergebnis? Es liegen zwei Fernbahngleise … [weiter]

Vermischtes

Ein Leben in Fürth Ein Leben in Fürth

Am 18.06.1923 erblickte meine Oma Hildegard Katharina Förster in der Fürther Altstadt das Licht der Welt. Die Zeiten waren damals relativ gut: Alle hatten eine Abeit, verdienten zwar wenig, aber wenn alle zusammen­halfen war genug Geld da, um gut leben zu können. Oma wurde daheim erzogen und ging am Kirchenplatz in die Schule. Als die NSDAP an die Macht kam, ging (mußte gehen) meine Oma zum BDM … [weiter]

Wirtschaft

Die Fürther Freiheit: Event- oder Marktplatz ? Die Fürther Freiheit: Event- oder Marktplatz ?

Der Wochenmarkt wird ab sofort und während der Dauer der Fürther Michaelis-Kirchweih in den Straßen­zug an der Fürther Freiheit zwischen Friedrich- und Bahnhofstraße verlegt. Darüber hinaus erfolgt eine Erwei­terung von der Königs­warterstraße bis zur Gabelsberger Straße. Der Großhandels­markt wird an der rechten Seite der Rudolf-Breitscheid-Straße zwischen Bahnhof- und Kirchenstraße durch­geführt. Stadtrat – Marktamt … [weiter]

Wissen

Wiki loves Fürth Wiki loves Fürth

Ich denke, ich kann davon aus­gehen, dass dem geneigten Leser dieses Artikels die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia ein Begriff ist, kommt man doch als neugieriger Internet­benutzer kaum an deren Artikeln zu allen mög­lichen und unmöglichen Themen vorbei. Und so ist es auch kaum verwunderlich, dass es auch diverse Artikel zur blognamensgebenden Stadt gibt. Dass Fürth etwas … [weiter]