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Kar­ne­val in Ve­ne­dig

15. Februar 2012 | von
Kar­ne­val in Ve­ne­dig

Es gilt nicht arm noch reich,
nicht Herr­scher, Un­ter­ta­nen
nicht jung noch alt.

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Die Kat­zen von Ve­ne­dig

23. Januar 2012 | von
Die Kat­zen von Ve­ne­dig

Klein und klug und selbst­ver­ständ­lich
lie­gen sie im Fen­ster,
hin­ter an­ti­ker Va­se,
von der Son­ne be­schie­nen.
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Mei Gross­vad­der

13. Februar 2011 | von
Mei Gross­vad­der

Mei Groß­v­ad­der wor a ganz nor­ma­ler jun­ger Mo, iich mahn etz so vom Aus­sehng her. Net bson­ders schee, ob­ber a net nersch. Und amol hat er si a Schnorrn wachsn lassn, dou hat er ausgschaut wie a rich­ti­cher Ita­lie­ner. Dou hom­mer nu a Bild. Und an Bau­ern­hof hat er a ghat. Und amol hat er uns er­zählt, dass domols a Hei­rats­ver­mitt­le­ri gehm hat. Die hat erscht al­les aus­kund­schaft und der­noch die Sach’ aus­ghandlt. ... [wei­ter]



Ita­li­en

12. Februar 2011 | von
Ita­li­en

Wir gin­gen so da­hin,
er­schöpft
von über­vol­lem Tag;

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Ein Vo­gel

23. Januar 2011 | von
Ein Vo­gel

Wie er die Wür­mer, lang und dünn
aus sei­nem Kröp­fe würgt.
Und in die auf­ge­sperr­ten Schnä­bel
krei­schen­der Jun­gen stopft.
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Athen

16. Januar 2011 | von
Athen

Schon zwei­mal war ich in Athen
und nie fand ich es schön.
Ver­lo­ren fand ich mich, al­lein,
in ei­ner Wü­ste, rie­sen­groß, aus Stein.
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Das Ka­mel

5. Januar 2011 | von
Das Ka­mel

Es ruht im Sand mit Ma­je­stät,
viel tau­send Jah­re schon.
Der Blick ist un­be­wegt.

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Das Schif­fer­kla­vier

26. Dezember 2010 | von
Das Schif­fer­kla­vier

Der Wil­li hätt halt gor zu gern a Schif­fer­kla­vier ghabt, ober wou­her neh­ma und net stehln, so mittn im Kriech. A Klas­sen­ka­merod vom Wil­li, den sei­ne Leit homm a Ze­ment­fa­brik ghabt – Ze­ment hat mer a im Kriech vil braucht – der wor im Be­sitz von sou an­e­ra Ziech­orgl. Und wenn der Wil­li den hat ab­schreibn lassn, dou hat er draf spiln derfn. An die Werk­toch zwan­zich Mi­nu­tn und am Sunn­toch a hal­be Stund. ... [wei­ter]