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»Rauchzeichen eines Bau­denk­mals« – Der skandalöse Verfall des ältesten Hauses der Südstadt

13. Juli 2017 | von
»Rauchzeichen eines Bau­denk­mals« – Der skandalöse Verfall des ältesten Hauses der Südstadt

In prominentester Lage an der Schwa­ba­cher Straße verfällt ein ma­le­ri­sches Anwesen. Die Ausstattung des Bau­denk­mals fällt dem Van­da­lis­mus zum Opfer, Schlagzeilen macht das Ge­mäuer als es zum Tatort eines Tö­tung­sde­likts wird und ein Jahr später steht es in Flammen. Und die Stadt sieht weg. Die im Volksmund so genannte »Pech­hüttn« ist alles andere als eine Hütte. Vielmehr thront die ehemalige Aus­flugs­gast­stät­te … [weiter]



»Einkaufen im Denkmal ist möglich« – Der Erhalt des Park-Hotels als Erfolgs­faktor für die Neue Mitte

30. Januar 2013 | von
»Einkaufen im Denkmal ist möglich« – Der Erhalt des Park-Hotels als Erfolgs­faktor für die Neue Mitte

Im Ringen um den Einkaufs­schwer­punkt »Neue Mitte« bemüht sich die Stadt Fürth, einen imaginären Widerspruch zwischen Denkmalschutz und Einkaufsmöglichkeiten zu skiz­zie­ren. Unter dem Motto »beides geht nicht«, geht die Stadtspitze in Abwehrhaltung gegen ein Bürger­begeh­ren des Vereins »Wir sind Fürth« und versucht ihr jahrelanges Unvermögen zu kaschieren, im Planungs­prozess aktiv die Interessen an städtebaulicher Quali­tät … [weiter]



»Weil Stadt mehr ist als ein Haufen Häuser« – Der Gedanke hinter dem Verein ‚Wir sind Fürth‘

20. November 2012 | von
»Weil Stadt mehr ist als ein Haufen Häuser« – Der Gedanke hinter dem Verein ‚Wir sind Fürth‘

Der im September 2012 neu gegründete Verein hat sich zuerst in die Diskussion um die Gustavstraße eingeschaltet und zuletzt mit der Vorbereitung eines Bürger­begehrens zum Einkaufsschwerpunkt »Neue Mitte« Schlagzeilen gemacht. Der Slogan »Wir sind Fürth« soll ein Weckruf an alle sein, sich gemeinsam der Gegenwart und Zukunft unserer Stadt anzunehmen, heben die Gründungsmitglieder Sarah Stutzmann … [weiter]



»Das Geräusch der anderen« – Rettet die Gustavstraße

26. Juni 2012 | von
»Das Geräusch der anderen« – Rettet die Gustavstraße

Von einer einst als Bundesstraße geplagten Durchfahrtsschneise hat sich die Gustavstraße längst zu einem werbewirksamen Aushängeschild der Stadt und attraktiven Wohnviertel entwickelt. Doch unser Lebensraum ist in Gefahr. Ein Kommentar von Sarah Stutzmann, Felix Geismann – und Kurt Tucholsky. Während die zufriedene Mehrheit schweigt, spitzt sich der Streit einzelner Anwohner mit einzelnen Gastwirten zu. Anwohner … [weiter]



»Stille! Sie schlummern nur.« – 130 Jahre Fürther Friedhof an der Erlanger Straße

30. Mai 2012 | von
»Stille! Sie schlummern nur.« – 130 Jahre Fürther Friedhof an der Erlanger Straße

Vor 130 Jahren fand die erste Bestattung auf dem Städtischen Fried­hof an der Erlanger Straße statt. Heute ist der größte Friedhof der Stadt nicht nur ein 25 Hektar großes Buch der Erin­nerung, sondern auch ein lebendiger Garten der bildenden Kunst. Doch die historische Vielfalt ist in Gefahr… Ein Streifzug durch das Blütenmeer vor den Türen zur Ewigkeit und ein Plädoyer für den Erhalt dieses Zeugnisses histo­rischer Erinnerungskultur. … [weiter]



Franken, schnell weg!

15. Oktober 2010 | von
Franken, schnell weg!

Der Fürther Bau­ausschuss hat seine Zustimmung zum angeblich kreuzungsfreien Ausbau des Fran­ken­schnellwegs auf dem Gebiet der Nachbarstadt Nürnberg beschlos­sen. Nicht nur weil mit dieser Millionen­investition in eine Stadt­autobahn in Zeiten leerer Kassen eine Lücke in der A 73 geschlossen wird, die auch mehr Verkehr durch Fürth hindurch pumpen wird, ein guter Anlass einen Blick über … [weiter]



»Solche Kunst ehrt ihren Meister…«

14. Juli 2010 | von
»Solche Kunst ehrt ihren Meister…«

Johann Georg Geismann wird in Fromberg bei Sulzbach-Rosenberg als Sohn des Edelhof-Besitzers Georg Geismann und dessen Frau Margarete geboren. Der Vater ist seit den 1860er Jahren an der Fürther Brauerei in der Bäumenstraße beteiligt, die er dann am 29. Juni 1967 von den Gebrüdern Ottmann übernimmt. Schon zu Johann Geismanns Schulzeit kommt die Familie so nach Fürth … [weiter]



Den Knick knicken?

8. Juli 2010 | von

Ein Denkanstoß zum S-Bahn-Streit Wie wöchentlich der Lokalpresse zu entnehmen ist, hat sich die politische Landschaft in der Stadt Fürth dem Ziel verschrieben den Verschwenk der S-Bahn ins Knoblauchsland zu verhin­dern und verfolgt dieses mit viel Eifer. Möchte man dem komplexen Thema gerecht werden, so sollte man zunächst einmal nicht vergessen, dass es für tausende … [weiter]