BI-Pres­se­er­klä­rung: In­ve­sto­ren-An­ge­bo­te Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße

11. Juli 2011 | von | Kategorie: Häuserkampf

Geht es endlich aufwärts mit der R-B-S? (Foto: Ralph Stenzel)

Pres­se­er­klä­rung der Bür­ger­initia­ti­ve »Ei­ne bes­se­re Mit­te für Fürth« zu den ab­ge­ge­be­nen An­ge­bo­ten im wett­be­werb­li­chen Dia­log­ver­fah­ren »Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße« vom 11.07.2011:

Die Bür­ger­initia­ti­ve »Bes­se­re Mit­te Fürth« be­dankt sich bei den In­ve­sto­ren, die sehr viel Mü­he und Ar­beit auf­ge­wen­det ha­ben, um ein kon­kre­tes und teil­wei­se sehr de­tail­lier­tes An­ge­bot für den neu­en »Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße« nach den Vor­ga­ben der Stadt Fürth ab­zu­ge­ben. Die An­ge­bo­te drei­er re­nom­mier­ter, deutsch­land­weit und teil­wei­se eu­ro­pa­weit agie­ren­der In­ve­sto­ren ha­ben ge­zeigt, wie at­trak­tiv Fürth als In­ve­sti­ti­ons­stand­ort ist und dass aus­ge­ar­bei­te­te Vor­ga­ben der Stadt In­ve­sto­ren nicht et­wa ab­schrecken, son­dern ganz im Ge­gen­teil als Ori­en­tie­rung für se­ri­ös agie­ren­de In­ve­sto­ren eher hilf­reich sind.

Den Ver­tre­tern der Bür­ger­initia­ti­ve »Bes­se­re Mit­te Fürth« sind Kauf­preis­an­ge­bot und recht­li­che Ver­trags­klau­seln der drei An­ge­bo­te im De­tail nicht be­kannt. So­mit kön­nen von un­se­rer Sei­te die Aspek­te der An­ge­bo­te in die­ser Hin­sicht nicht wirk­lich be­ur­teilt wer­den. Die Bür­ger­initia­ti­ve hat aber gro­ßes Ver­trau­en in die kom­pe­ten­te Be­wer­tung die­ser Zu­schlags­kri­te­ri­en durch die Ver­wal­tung. Als selbst­ver­ständ­lich er­scheint es der BI, dass der Ver­kauf der drei Grund­stücke Park­ho­tel, Fied­ler- und Wöl­fel­are­al (die al­le von der Stadt äu­ßerst gün­stig er­wor­ben wur­den und ei­ne ab­so­lu­te 1a-La­ge mit na­tür­lich ge­ge­be­ner Fre­quenz auf­wei­sen) min­de­stens ko­sten­neu­tral für die Stadt er­fol­gen muss. Selbst­re­dend soll­ten auch die Ko­sten für den nach Ab­schluss der Bau­mass­nah­me wie­der – hof­fent­lich ge­stal­te­risch auf­ge­wer­tet – her­zu­stel­len­den öf­fent­li­chen Raum vom In­ve­stor über­nom­men wer­den. Der Ver­trag soll­te kei­ne un­zu­mut­ba­ren Rück­tritts­klau­seln, aber ent­spre­chen­de Er­fül­lungs­bürg­schaf­ten der In­ve­sto­ren er­hal­ten.

Un­ter Wür­di­gung der An­ge­bots­prä­sen­ta­tio­nen im Pro­jekt­bei­rat am 07.07.2011 und vor­be­halt­lich der oben er­wähn­ten recht­lich-ver­trag­li­chen Ge­sichts­punk­te emp­fiehlt die Bür­ger­initia­ti­ve »Bes­se­re Mit­te Fürth« der Stadt, das An­ge­bot der Fir­ma MIB an­zu­neh­men. Der Ver­tre­ter der BI wird im Pro­jekt­bei­rat ent­spre­chend vo­tie­ren.

 
Be­grün­dun­gen:

MIB lässt den öf­fent­li­chen Raum als sol­chen un­an­ge­ta­stet und wer­tet ihn auf. Das MIB- Kon­zept schafft es, über ein rei­nes Ge­schäfts­haus­mo­dell mit at­trak­ti­ven Licht­hö­fen und der Stra­ße als na­tür­li­cher „Mall“ ein auf Fürth in­di­vi­du­ell zu­ge­schnit­te­nes Kon­zept an­zu­bie­ten, das ver­spricht, sich so­wohl in der Ar­chi­tek­tur als auch im da­mit an­ge­zo­ge­nen Be­satz vom üb­li­chen Shop­ping-Cen­ter-Ei­ner­lei wohl­tu­end ab­zu­set­zen, wel­ches kei­ner in Fürth will und braucht.

Bei den Zu­schlags­kri­te­ri­en »Öf­fent­li­cher Raum« und »Städtebau/Maßstäblichkeit« ver­gibt die BI die vol­le Punkt­zahl an MIB und sieht kei­nen Ver­bes­se­rungs­be­darf. Be­son­ders po­si­tiv soll hier er­wähnt wer­den, dass MIB vor­schlägt, die ein­zel­nen Ge­schäfts­haus­fas­sa­den von un­ter­schied­li­chen Ar­chi­tek­ten ent­wickeln zu las­sen, um so die Ge­fahr ei­ner ent­ste­hen­den Groß­struk­tur schon im An­satz zu ver­mei­den. Beim Kri­te­ri­um »Denk­mal­schutz« liegt MIB eben­falls vor­ne, weil mit den Denk­mä­lern an der süd­li­chen Ru­dolf-Breit­scheids­tra­ße deut­lich am sen­si­bel­sten um­ge­gan­gen wird und weil die Fas­sa­de und die Saal­decke (zu­min­dest nach der Schnitt­zeich­nung von MIB) des denk­mal­ge­schütz­ten Saa­les im Park­ho­tel er­hal­ten wer­den sol­len. Hier regt die BI an, noch ein­mal im De­tail prü­fen zu las­sen, ob nicht doch der Er­halt des ge­sam­ten Saa­les mög­lich ist.

Die »Er­schlie­ßung« er­schien der BI eben­falls schlüs­sig. Die Ge­schäfts­er­schlie­ßung in die Tie­fe über Licht­hö­fe ist ge­ni­al zu nen­nen. Die An­lie­fe­rung über die Most­stra­ße ist ver­mut­lich oh­ne ech­te Al­ter­na­ti­ve und die ver­hält­nis­mä­ßig klei­ne An­zahl der Park­plät­ze er­höht den in­te­gra­ti­ven Fak­tor des Kon­zep­tes: Der Kun­de kommt mit den öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln oder nutzt den bis­her in Fürth ei­gent­lich aus­rei­chend ver­füg­ba­ren Park­raum in den Park­häu­sern. Die be­stehen­den Park­häu­ser und die U‑­Bahn-Sta­tio­nen mit un­mit­tel­ba­rer An­bin­dung an die vor­han­de­nen fuß­läu­fi­gen Ein­zel­han­dels­la­gen wir­ken so als »Ma­gne­ten« bzw. als »Kno­chen­en­den« für die ge­sam­te Ein­kaufs­stadt. Die Kun­den­fre­quenz in der bis­he­ri­gen Fuß­gän­ger­zo­ne steigt. An­zu­mer­ken wä­re hier, dass die er­ho­be­nen Ge­büh­ren in den be­stehen­den Park­häu­sern deut­lich gün­sti­ger ge­stal­tet wer­den soll­ten und dass zu­sam­men mit al­len Ein­zel­händ­lern der In­nen­stadt über ein ein­heit­li­ches Er­stat­tungs­sy­stem bei Kauf nach­ge­dacht wer­den soll­te.

Nicht im Kri­te­ri­en­ka­ta­log als Be­wer­tungs­punkt ent­hal­ten, aber den­noch sehr wich­tig er­scheint der BI, dass die Fir­ma MIB durch Ihr bis­he­ri­ges En­ga­ge­ment z.B. in Leip­zig und in der Welt­kul­tur­er­be­stadt Wit­ten­berg ein­drucks­voll dar­ge­stellt hat, dass sie ein »stadt­ver­träg­li­ches Bau­en im hi­sto­ri­schen Um­feld« nicht nur kann, son­dern auch will. Dass ge­stal­te­risch und wirt­schaft­lich nach­hal­ti­ges En­ga­ge­ment bei MIB kei­ne Ab­sichts­er­klä­rung oder rei­nes Prä­sen­ta­ti­ons­vo­ka­bu­lar dar­stellt, lässt sich sehr gut an­hand der Re­fe­ren­zen­li­ste von MIB nach­prü­fen.

Wich­tig und ziel­füh­rend sieht die BI den Ar­chi­tek­ten-Wett­be­werb im An­schluss an die Aus­wahl des In­ve­stors an. Der Aus­lo­bungs­text soll­te die Leit­li­ni­en des MIB­Kon­zep­tes deut­lich her­aus­stel­len. Bei der Aus­wahl der Teil­neh­mer, vor al­lem aber bei der Aus­wahl der Ju­ry ist dar­auf zu ach­ten, dass al­le Be­tei­lig­ten po­si­ti­ve Re­fe­ren­zen im Um­gang mit hi­sto­ri­schen Städ­ten und de­ren denk­mal­ge­schüt­zer Bau­sub­stanz auf­wei­sen kön­nen.

Su­san­ne Zol­ler
Pe­ter Krauss
Dipl-Ing. Klaus Hel­ler
Dr. Alex­an­der May­er
Dr. Chri­sto­fer Horn­stein

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51 Kommentare zu »BI-Pres­se­er­klä­rung: In­ve­sto­ren-An­ge­bo­te Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße«:

  1. Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald von der Me­di­en PRAXIS ha­ben am letz­ten Don­ners­tag die Prä­sen­ta­tio­nen der Fir­men Fon­dara, ATP/Ten Brin­ke und MIB mit der TV-Ka­me­ra auf­ge­zeich­net und dar­aus drei Zu­sam­men­fas­sun­gen von je­weils gut zehn Mi­nu­ten Dau­er ge­schnit­ten.

  2. [...] Grün­den schei­ter­te, scheint jetzt doch als »Ein­kaufs­schwer­punkt Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße« kon­kre­te For­men an­zu­neh­men. Der sper­ri­ge Na­me muß kein Scha­den sein, im Ge­gen­teil, ein (aut­ar­kes) »Cen­ter« mit töd­li­cher Wir­kung auf den exi­stie­ren­den Ein­zel­han­del drum­her­um [...]

  3. Martin Gebhart sagt:

    Das Lob­lied auf die MIB ver­ste­he ich nicht. Vor al­lem das »hi­sto­ri­sche Bau­en« der Fir­ma in der Welt­kul­tur­er­be­stadt Wit­ten­berg sieht die Wit­ten­ber­ger Bür­ger­initia­ti­ve recht kri­tisch. »Stopp des Bau­vor­ha­bens in der hi­sto­ri­schen Alt­stadt in den Aus­ma­ßen. Ein Klotz die­ser Grö­ßen­ord­nung ge­hört nicht in ein Welt­kul­tur­er­be.«

    Ich will nicht Spot­ten, aber viel­leicht ist Wit­ten­berg mo­men­tan »noch« Welt­kul­tur­er­be, weil dort bis­her nur der er­ste Spa­ten­stich er­folgt ist. (Zu­schlag war 2007!)

    War­um will die Für­ther Bür­ger­initia­ti­ve so vo­tie­ren, wie es hier an­ge­kün­digt wird?

  4. Es geht hier und heu­te um das Pro­jekt in Fürth und da hat MIB über­zeugt. Nicht nur die Bür­ger­initia­ti­ve und mich als Hei­mat­pfle­ger, son­dern auch das Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge, das mit Stel­lung­nah­me von heu­te ein­deu­tig für MIB vo­tiert. Ein­zi­ges gra­vie­ren­des Man­ko, das ich und das Lan­des­amt se­hen: MIB will den Saal des Park­ho­tels nicht er­hal­ten – aber da ist noch nicht al­ler Ta­ge Abend.

  5. Klaus Heller sagt:

    Die städ­te­bau­li­che Aus­gangs­la­ge ist in Wit­ten­berg lei­der et­was an­ders ge­le­gen als in Fürth. Dort soll­te ein bis­her un­ge­nutz­ter Platz über ein Cen­ter neu er­schlos­sen wer­den. Die even­tu­ell ein­zu­be­zie­hen­den denk­mal­ge­schütz­ten Ge­bäu­de ste­hen hier in Be­zug zum Platz, nicht als di­rekt an­gren­zen­de Be­bau­ung. Und da­mit ist ei­ne gross­flä­chi­ge, mo­der­ne Ar­chi­tek­tur – mö­ge man zu die­sem Bei­spiel ste­hen wie man will – durch­aus er­laubt. Auch steht das Cen­ter ab­seits der drei Welt­kul­tur­er­be­stät­ten und lässt da­mit ei­nen an­de­ren ar­chi­tek­to­ni­schen Um­gang mit dem Ort zu.

    In Fürth sieht der MIB-Ent­wurf vor, die klein­tei­li­ge Fas­sad­en­glie­de­rung und die Trauf­hö­hen ent­lang der Ru­dolf-Breit­scheids­tra­ße, der Fried­rich­stra­ße und der Hall­stra­ße im Be­reich ehe­ma­li­ges Fied­ler­are­al und Park­ho­tel auf­zu­neh­men. Dies lässt sich als Un­ter­glie­de­rung be­reits in der Fen­ster­auf­tei­lung und den un­ter­schied­li­chen Sat­tel­dach­aus­bil­dun­gen er­ken­nen. Die Ge­bäu­de Haus­num­mer 4 und 6 wer­den in der jet­zi­gen Form voll­stän­dig ein­ge­bun­den. MIB hat so­mit den Cha­rak­ter un­se­rer Stadt er­kannt.

    Ei­nen Ent­wurf über ei­ne ein­zi­ge Vi­sua­li­sie­rung zu be­ur­tei­len, wie es Herr Geb­hart tut, ist leicht­fer­tig und wird dem je­wei­li­gen Pro­jekt nicht ge­recht. ( Cen­ter Wit­ten­berg MIB )

  6. Lie­ber Herr Geb­hart, dan­ke für Ih­re Hin­wei­se. Für wel­ches Kon­zept wür­den Sie denn in der Bür­ger­initia­ti­ve vo­tie­ren und mit wel­cher Be­grün­dung?

  7. Als Mit­glied des Vor­stan­des von Me­di­en PRAXIS e.V. se­he ich mich in der sich dort ent­spin­nen­den Dis­kus­si­on zur Wah­rung strik­ter Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet, und auch hier in der »Für­ther Frei­heit« will ich mich als de­ren Her­aus­ge­ber nicht zum In­halt der Prä­sen­ta­tio­nen äu­ßern (wie­wohl ich als lei­den­schaft­li­cher Für­ther na­tür­lich schon ei­ne de­zi­dier­te Mei­nung da­zu ha­be).

    Aus mei­ner lang­jäh­ri­gen Be­rufs­er­fah­rung als Fach­trai­ner mit Dut­zen­den durch­ge­führ­ter Prä­sen­ta­ti­ons­trai­nings in der pro­fes­sio­nel­len Vi­ta er­lau­be ich mir frei­lich die An­mer­kung, daß ich mich wie drü­ben der Herr Gö­bel strecken­wei­se doch sehr über ei­nen Man­gel an hand­werk­li­chem Kön­nen bei di­ver­sen Vor­tra­gen­den ge­wun­dert ha­be. Ich mei­ne, das klei­ne 1x1 des Prä­sen­tie­rens ist doch kei­ne Ge­heim­wis­sen­schaft: Man spricht zum Pu­bli­kum (und nicht zur Lein­wand), man über­frach­tet die Fo­li­en nicht (Schrift­grö­ße! Glie­de­rung!), man zeigt sie im Voll­bild und nicht im Fen­ster mit Me­nü­lei­sten oben und Task­lei­ste un­ten, man fuch­telt nicht un­ru­hig mit dem La­ser­poin­ter her­um, man schlägt ei­nen lo­gi­schen Ar­gu­men­ta­ti­ons- und Span­nungs­bo­gen und springt nicht im The­ma hin und her, man zeigt sich als mit den ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten be­stens ver­traut und, und, und...

    Ich hät­te nicht ge­dacht, daß sich gro­ße Fir­men – de­nen die Wich­tig­keit der­ar­ti­ger Kon­zept­vor­stel­lun­gen ja zwei­fel­los be­wußt ist (und für die so­was zum Ta­ges­ge­schäft ge­hört) – der­ar­tig gra­vie­ren­de Schnit­zer lei­sten. Erst recht nicht dann, wenn sie sich wo­chen­lang vor­be­rei­ten kön­nen und nicht – wie im Se­mi­nar-Kon­text – da­für nur ein paar Stun­den Zeit zur Ver­fü­gung ha­ben: Auch wenn spä­ter die Ent­schei­dun­gen (hof­fent­lich) nach in­halt­li­chen Kri­te­ri­en ge­fällt wer­den, die psy­cho­lo­gi­sche Wir­kung ei­ner ge­lun­ge­nen Prä­sen­ta­ti­on kann eben­so zum Züng­lein an der Waa­ge wer­den wie der ge­fühls­mä­ßi­ge Nach­hall ei­ner hand­werk­lich miß­ra­te­nen!

  8. christa sagt:

    @klaus hel­ler: schö­ne In­ve­sto­ren-Bild­chen ha­ben sie da ver­linkt. der Fi­nanz­part­ner der MIB hat da aber ei­ne an­de­re vi­su­el­le Prä­sen­ta­ti­on...

    Die Pres­se hat die­ses Bild vom Pro­jekt. Was wird nun ge­baut? wer­fen die ´ne mün­ze? und wann?
    Wis­sen Sie das auch (ne­ben ih­ren fun­dier­ten Kennt­nis­sen über das Aus­maß des Welt­kul­tur­er­bes in Wit­ten­berg)?

  9. Martin Gebhart sagt:

    Hal­lo Herr Horn­stein,

    so rich­tig konn­te ich mir noch kei­ne Mei­nung bil­den. In den Fil­men wird mit vie­len schö­nen Bil­dern ge­zeigt, wie es ein­mal aus­se­hen soll. Ich fin­de es trau­rig, dass es nach so lan­ger Zeit ge­ra­de mal drei Vor­schlä­ge für die doch sehr sen­si­ble Ar­chi­tek­tur­fra­ge gibt. Ir­gend­wie ha­ben al­le drei Fir­men Ge­schäf­te, die von der Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße er­reich­bar sind. Es gibt zwei klei­ne An­sät­ze mit Ge­schäfts­häu­sern – da än­dert sich nicht wirk­lich was zu jetzt – und ei­nen grö­ße­ren Vor­schlag von Fon­dara, der al­les fast ge­nau so macht, nur dass es dann meh­re We­ge durch das Ge­län­de gibt – die­se neu­en Durch­gän­ge fin­de ich ein gu­te Idee. War­um gibt es nur so we­ni­ge Aus­wahl­mög­lich­kei­ten und wer ent­schei­det über das Er­schei­nungs­bild? Nach der Ge­schich­te mit So­nae Si­er­ra hat schein­bar kei­ner was ge­lernt. Wir krie­gen wie­der fer­ti­ge Pla­nun­gen vor­ge­legt und ent­schie­den wird im Ver­bor­ge­nen. Die Aus­wahl zwi­schen ei­gent­lich kei­ner Ver­än­de­rung (MIB und ATP wol­len auf den er­sten Blick nur »Re­no­vie­ren«) und et­was Grö­ße­rem – was viel­leicht in­ter­es­sant für die Stadt sein könn­te – fällt mir nach jet­zi­ger Kennt­nis nicht leicht. Gibt es nicht noch mehr In­for­ma­tio­nen?

  10. Klaus Heller sagt:

    @christa: Nun, wenn sie sich in­ten­siv mit den »Bild­chen« in ih­ren Links be­schäf­tigt und mit Luft­bil­dern ver­gli­chen hät­ten, wä­re ih­nen auf­ge­fal­len das es sich um ei­nen Ent­wurf han­delt, der na­tür­lich im Ent­wick­lungs­pro­zess et­was va­ri­iert.

    Es ist eben nicht da­mit ge­tan nur Bild­chen zu be­gut­ach­ten. Ein Ent­wurf er­gibt sich aus Um­feld, La­ge und wirt­schaft­li­chen Vor­ga­ben. Un­se­re Stadt Fürth hat als Vor­ga­ben ei­nen auf al­le Be­dürf­nis­se aus­ge­rich­te­ten Kri­te­ri­en­ka­ta­log er­stellt der zu er­fül­len war. Ver­gleicht man nun die­se Vor­ga­ben mit den Ent­wür­fen, schnei­det eben MIB, leicht vor ATP, am be­sten ab. (den wirt­schaft­li­chen und recht­li­chen Teil kann ich na­tür­lich we­gen feh­len­der In­for­ma­tio­nen nicht be­wer­ten).

  11. Lie­ber Herr Geb­hart, im Ver­gleich zum So­nae Si­er­ra-Pro­jekt sind das ge­wähl­te Ver­fah­ren, die Trans­pa­renz, die Bür­ger­be­tei­li­gung und die Stadt­ver­träg­lich­keit al­ler drei Kon­zep­te um Licht­jah­re vor­aus. Der Bür­ger­initia­ti­ve geht es um Stadt­ver­träg­lich­keit und ei­ne nach­hal­tig at­trak­ti­ve Ein­kaufs­land­schaft, oh­ne da­bei den im­mer noch be­stehen­den (!) Ein­zel­han­del platt zu ma­chen. Wenn Sie sich für das The­ma in­ter­es­sie­ren, emp­feh­le ich Ih­nen die Home­page der BI: Dort fin­den Sie auch ei­nen von Herrn Pump-Uh­l­mann u.a. ver­faß­ten »Leit­fa­den zum Um­gang mit gro­ßen in­ner­städ­ti­schen Ein­kaufs­cen­tern«. An­son­sten kann ich mich den Aus­füh­run­gen von Herrn Klaus Hel­ler nur an­schlie­ssen.

  12. Leicht ne­ben dem The­ma, den­noch re­le­vant: »Wach­sen­de Geg­ner­schar will Höff­ner stop­pen« (FN)

  13. Dittmer sagt:

    Wie kann der VCD Fürth (mit ge­samt 10 Mit­glie­dern), als Ver­kehrs­club es be­für­wor­ten, wenn der ge­sam­te Ver­kehr mit An­lie­fe­rung und neu­em Park­haus über die Most­stra­ße geht ? Al­lein schon bei Ker­wa ist das Cha­os per­fekt.

    66 Tief­ga­ra­gen­stell­plät­ze sind lä­cher­lich für so ein Bau­vor­ha­ben. Wo sol­len denn die neu­en Kun­den dann par­ken, die ar­men An­woh­ner. Al­lei­ne schon 66 Fahr­rad­ab­stell­plät­ze wäh­ren zu we­nig für ein neu­es Ein­kaufs­zen­trum.

  14. Park­häu­ser scheint es mir in der Für­ther In­nen­stadt ge­nug zu ge­ben (ex Quel­le, ex Markt­kauf, Ot­to­stra­ße, Mat­hil­denstra­ße, Ci­ty Cen­ter). Nur wer­den die­se durch­aus üp­pi­gen Ka­pa­zi­tä­ten der­zeit nicht hin­rei­chend an­ge­nom­men (ver­mut­lich ko­sten­be­dingt). Ei­ne at­trak­ti­ve­re Preis­ge­stal­tung (Ein­zel­händ­ler bil­den ei­nen Pool und er­stat­ten das Park­ent­gelt bei Ein­kauf ganz oder teil­wei­se) wür­de die Für­ther Park­häu­ser nicht nur fül­len, son­dern auch fla­nie­ren­de Kun­den in die Fuß­gän­ger­zo­ne und die an­gren­zen­den Ge­schäf­te brin­gen.

    Ei­ne gro­ße Tief­ga­ra­ge un­ter der Frei­heit mit Ver­bin­dungs-Tun­nel in das (Fondara-)Einkaufscenter hin­ge­gen nützt pri­mär den neu­en Lä­den dort und kaum dem vor­han­de­nem Um­feld: Wer mit sei­ner Kar­re da run­ter fährt und dann im Cen­ter al­les fin­det, was er braucht (oder zu brau­chen meint), wird gar nicht mehr aus dem Ding raus­kom­men (wol­len), und das nicht nur bei schlech­tem Wet­ter. Kann der alt­ein­ge­ses­se­ne Für­ther Ein­zel­han­del das wirk­lich wol­len oder sieht er die Ge­fahr nicht?

  15. dittmer sagt:

    Das mit den Park­plät­zen se­he ich ganz an­ders.

    Das neue Ein­kaufs­zen­trum, Ge­schäfts­haus­mo­dell (ge­nia­ler Na­me, ist aber auch ein Ein­kaufs­zen­trum) oder Mal, soll neue Kun­den nach Fürth zie­hen, bzw. Kun­den nach Fürth zie­hen, die nicht mehr zum Ein­kau­fen nach Fürth kom­men. Es wird doch dar­auf ge­hofft, dass das ge­sam­te Für­ther Um­land wie­der nach Fürth zum Ein­kau­fen kommt.

    Wenn man jetzt dar­an denkt wie die Leu­te aus dem Um­land nach Fürth kom­men, kann ich mir fol­gen­des vor­stel­len, al­so nur die Kun­den die ex­tra zum Ein­kau­fen oder bum­meln nach Fürth kom­men aus dem Um­land, wie Veits­bronn, Groß­ha­bers­dorf, Ober­mi­chel­bach, Pu­schen­dorf usw.

    ca. 1% mit dem Fahr­rad, ca 20% mit den Öf­fent­li­chen und dar Rest sehr wahr­schein­lich mit dem Au­to.

    So ein Zen­trum soll sehr vie­le nach Fürth locken und braucht auch sehr vie­le Kun­den.

    Ich schät­ze mal ab 5.000 auf­wärts pro Tag, wenn das über­haupt reicht. Dann rei­chen aber nicht die vor­han­de­nen Park­häu­ser !!

    Und die Kun­den kom­men ein­mal oder zwei mal um sich das gan­ze an­zu­schau­en und sa­gen dann, in Fürth kann man ja nicht par­ken und fah­ren dann nicht mehr nach Fürth. Dann ist kei­nem ge­hol­fen, we­der dem Be­trei­ber noch dem be­stehen­den Ein­zel­han­del.

    Die Lö­sung Fon­dara fin­de ich gut von den Stell­plät­zen (An­zahl und end­lich ein Park­haus un­ter der Frei­heit, was ja seit Jah­ren ge­wünscht wur­de und was die Stadt im­mer schon woll­te), aber es soll­te der Aus­gangs Schwer­punkt auf der Frei­heit lie­gen ! Gut ist da­bei auch das der Ver­kehr nicht auch noch über die Most­stra­ße geht. Bei der Lö­sung MIB fin­de ich viel zu we­ni­ge Park­plät­ze nur 66 Stück, die rei­chen noch nicht ein­mal für die Ver­käu­fer und Mit­ar­bei­ter in dem neu­en Ein­kauf­zen­trum.

    Es gibt vie­le tol­le und ein­zig­ar­ti­ge Ge­schäf­te in Fürth, die stren­gen sich jetzt schon an und das wird sich in Zu­kunft auch nicht än­dern, hof­fe ich. Ich per­sön­lich kau­fe al­les in Fürth und was ich da nicht be­kom­me, brau­che ich auch nicht.

    Ganz wich­tig ist

    - Das wir so schnell wie mög­lich ei­nen Ein­kaufs­ma­gne­ten in Fürth be­kom­men.
    – Das die­ser schnell ge­baut wird (oh­ne lan­ge Bau­zeit oder Still­stän­de)
    – Das die­ses neue Ein­kauf­zen­trum or­dent­lich vom In­ha­ber be­trie­ben wird und or­dent­li­che Mie­ter hat

    Fürth kann sich ein zwei­tes Ci­ty Cen­ter nicht lei­sten !

    Von ei­ner schö­nen Prä­sen­ta­ti­on mit Fas­sa­den­bil­dern, die gar nicht zur Prä­sen­ta­ti­on ge­hö­ren soll­ten, da es ja ei­nen Ar­chi­tek­tur Wett­be­werb ge­ben soll­te, darf man sich nicht blen­den las­sen. Man soll­te auch mal hin­ter die Fir­men blicken, was auch wirk­lich sel­ber ge­baut wur­de ! Oder was fer­tig ge­kauft wur­de.

    Ich hof­fe Fürth be­kommt ein neu­en schö­nen Ein­kaufs­schwer­punkt.

  16. Andreas Labs sagt:

    Ich bin sehr ver­wun­dert bzw. fast schon ent­setzt, dass bis­her we­der durch die Bür­ger­initia­ti­ve »Bes­se­re Mit­te Fürth«, noch durch di­ver­se Fo­ren die Hin­ter­grün­de der wer­be­wirk­sa­men Re­fe­renz­ob­jek­te und schö­nen Bil­der von MIB hin­ter­fragt wur­den.

    So wur­de doch die Mäd­ler­pas­sa­ge in Leip­zig erst 2008 und da­mit 11 Jah­re nach er­folg­ter Sa­nie­rung und Um­pla­nung von MIB über­nom­men (zu 87,5%). Die wirk­li­chen Sa­nie­run­gen wur­den nach der Schnei­der Plei­te von der Com­merz­bank be­auf­tragt. MIB hat nach Er­werb le­dig­lich die Be­schil­de­rung und Be­leuch­tung ge­tauscht.

    Die Pas­sa­ge Bart­hels Hof / We­bers Hof in Leip­zig (auch ein ehe­ma­li­ges Schnei­der Ob­jekt) ist eben­falls ein sehr an­spre­chen­des Ob­jekt – wur­de aber auch erst nach er­folg­ter Sa­nie­rung (er­folg­te 1989) mit ei­ner MIB Toch­ter (MIB Bart­hels Hof Be­tei­li­gungs GmbH) über­nom­men und re­la­tiv kur­ze Zeit da­nach in 2007 an das Lon­do­ner Un­ter­neh­men CIT Eu­ro­pe ver­kauft.

    Das frech­ste fin­de ich je­doch beim Shop­ping­cen­ter South­ga­te in Bath (UK). Die­ses Ob­jekt wur­de von der BI bei der Prä­sen­ta­ti­on deut­lich her­vor­ge­ho­ben und des­sen Ar­chi­tek­tur (mei­ner Mei­nung nach auch voll­kom­men rich­tig) als na­he­zu per­fek­tes Bei­spiel ei­ner in­ner­städ­ti­schen Ein­bin­dung dar­ge­stellt. Die­ses Ob­jekt fin­det sich auf Sei­te 24 des ak­tu­el­len Kon­zep­tes von MIB als Re­fe­renz.

    Nach mei­nen Re­cher­chen hat we­der MIB, noch de­ren Ar­chi­tek­ten (Dun­nett­Cra­ven) et­was mit dem Ob­jekt South­ga­te zu tun, da es von Chapman/Taylor ent­wor­fen und bis zur Fer­tig­stel­lung be­treut wur­de. Chapman/Taylor ist ak­tu­ell aber das Pla­nungs­bü­ro vom Mit­be­wer­ber Fon­dara. Für South­ga­te gab es auch ent­spre­chen­de Aus­zeich­nun­gen zu­gun­sten Chapman/Taylor.

    Hier un­ter Facts­heet zu fin­den:
    http://www.multi.eu/index.php?option=com_project&view=project&project_id=19

    Hier die Aus­zeich­nung:
    http://www.bcsc.org.uk/goldawards/2010.htm

    Über das Ob­jekt bzw. die Bau­lücke in Wit­ten­berg wur­de be­reits viel ge­schrie­ben. In­ter­es­sant ist viel­leicht noch, dass ins­ge­samt ca. 4 Jah­re zwi­schen Ver­ga­be und Bau­be­ginn wa­ren.

    Es ist schon ver­wun­der­lich wenn hier mit nach­weis­lich fal­schen An­ga­ben, schö­nen Bil­dern und auch noch frem­den Re­fe­renz­ob­jek­ten ge­wor­ben wird und ge­nau die­se Ob­jek­te an­de­rer dann durch­aus den Aus­schlag für die ver­meint­li­che Fa­vo­ri­ten­rol­le ge­ben.

    In­for­ma­tio­nen und Fak­ten an­son­sten un­ter http://www.google.de – es muss eben nur ein­mal da­nach ge­sucht wer­den...

  17. Kon­kre­te Ar­chi­tek­tur-Ent­wür­fe wa­ren ex­pli­zit nicht ge­fragt bei den un­längst vor­ge­stell­ten Kon­zep­ten; da­zu folgt spä­ter ja noch der Ar­chi­tek­ten-Wett­be­werb. Aus­schlag­ge­bend für die be­vor­ste­hen­de Ent­schei­dung für ei­nen der drei Be­wer­ber ist der Er­fül­lungs­grad des Kri­te­ri­en­ka­ta­logs, wel­chen der Stadt­rat im Vor­feld ver­ab­schie­det hat!

    Na­tür­lich bil­den sich man­che Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ei­ne de­zi­dier­te Mei­nung zum Kon­zept, in­dem sie jetzt schon auf rea­li­sier­te Re­fe­ren­zen (ggf. auch fal­sche) schau­en, aber das ist mo­men­tan noch ir­rele­vant: Der­lei war nicht Ge­gen­stand des Kri­te­ri­en­ka­ta­logs.

    Mit der Aus­wahl ei­nes In­ve­stors ist in je­dem Fall erst mal ein Etap­pen­sieg er­run­gen: Zur stadt­ver­träg­li­chen Ar­chi­tek­tur­ge­stal­tung wird man je­den der drei Kan­di­da­ten an­hal­ten und (per Wettb­werb) er­mun­tern müs­sen! Das pri­mä­re In­ter­es­se bei de­nen ist uni­so­no Ko­sten­mi­ni­mie­rung ei­ner­seits und Ge­winn­ma­xi­mie­rung an­de­rer­seits, da soll­te man sich kei­nen gro­ßen Il­lu­sio­nen hin­ge­ben. Al­le Fir­men ha­ben gut ge­lun­ge­ne Bei­spie­le eben­so im Port­fo­lio wie scheuß­li­che Zweck­bau­ten: Wo man sie hat ma­chen las­sen, da kam halt die preis­wer­te 08/15-Lö­sung hin. Das ist hier bei uns al­len Be­tei­li­gen (vom OB bis zur BI) be­wußt, wes­halb ich gu­ten Mu­tes bin, daß am Schluß doch noch was auf Dau­er Vor­zeig­ba­res ent­steht in un­se­rer gu­ten Stu­be!

  18. S. Kern sagt:

    Als in­ter­es­sier­ter Für­ther Bür­ger kann man nur hof­fen, daß sich die Stadt­obe­ren nicht er­neut durch bun­te Bild­chen und ent­spre­chend elo­quen­tes Auf­tre­ten ei­nes In­ve­stors be­ein­drucken las­sen. Das mitt­ler­wei­le er­neut zä­he Vor­an­kom­men um den CC läßt da ge­wis­se Par­al­le­len er­ken­nen.

    Die von Herrn Labs auf­ge­wor­fe­nen Fra­gen be­zügl. der Glaub­wür­dig­keit des der­zei­ti­gen Fa­vo­ri­ten, soll­ten vor ei­ner Ent­schei­dung be­ant­wor­tet sein.

    Was nütz­te FÜ ein zwei­tes Stll­stands­pro­jekt ( 4 Jah­re zwi­schen Ver­ga­be und Bau­be­ginn sind deut­lich zu­viel Zeit ) im Wett­be­werb um die Kauf­kraft sei­ner Bür­ger, die ge­zwun­ge­ner Mas­sen in N oder ER ihr Geld las­sen, da in Fürth der groß­flä­chi­ge Ein­zel­han­del als Ma­gnet fehlt?

  19. dittmer sagt:

    Ich bin auch der Mei­nung, dass ei­ne lan­ge Bau­zeit der Stadt Fürth und dem Ein­zel­han­del nur scha­den wird. Das muss auf al­le Fäl­le ver­hin­dert wer­den und ist Auf­ga­be der Stadt, das vor­her zu 100% aus­zu­lo­ten.

    Sehr ge­ehr­ter Herr Sten­zel, sie ha­ben ab­so­lut Recht, dass die Ar­chi­tek­tur nicht ge­fragt war bei der Vor­stel­lung. Aber von MIB wur­de zum gro­ßen Teil Ar­chi­tek­tur und Re­fe­renz­ob­jek­te (wel­che noch nicht ein­mal von MIB sind) prä­sen­tiert. Vie­le las­sen sich durch den tol­len Na­men und die tol­len Ar­chi­tek­tur Bil­der blen­den.

    Un­ter­schied­li­che Mei­nun­gen sind da­zu da, dass die­se dis­ku­tiert wer­den und da­für fin­de ich die­ses Fo­rum gut, mir kommt es nur so vor, als ob sich al­le vor­ab schon ei­ne Mei­nung ge­bil­det ha­ben. Po­si­ti­ves liest man in der Pres­se nur über MIB, von vor­ne bis hin­ten und dass stösst mir ir­gend­wie auf.

  20. Herr Ditt­mer, in Sa­chen Bau­zeit-Mi­ni­mie­rung ha­ben Sie na­tür­lich ab­so­lut recht: Das muß so schnell wie mög­lich über die Büh­ne ge­hen, schon um den vor­han­de­nen »Klein­krau­te­rern« nicht je­de Über­le­bens­chan­ce im Wort­sin­ne ab­zu­gra­ben (was üb­ri­gens auch ein Ar­gu­ment für ein un­ter dem Strich we­ni­ger auf­wen­di­ge­res Ge­schäfts­haus­mo­dell wä­re). Wo­bei bei Bau­stel­len die­ser Di­men­si­on Ver­zö­ge­run­gen frei­lich nie ganz aus­zu­schlie­ßen sind. Wei­ter­ge­dacht be­deu­tet das, daß der fi­nan­zi­el­len Po­tenz des In­ve­stors ei­ni­ges Ge­wicht zu­kommt: Die größ­te Ka­ta­stro­phe für Fürth wä­re ei­ne aus­ge­ho­be­ne Bau­gru­be und ein dar­über in die Plei­te ge­schlit­ter­ter Bau­herr!

    Daß sich vie­le durch tol­le Na­men und auf­ge­styl­te Bil­der blen­den las­sen, ist ja nun nix Neu­es. Da­von lebt schließ­lich un­se­re gan­ze Wirt­schaft und Sie selbst üb­ri­gens auch, in­dem Sie ziem­lich kost­spie­li­ge Pro­duk­te ei­nes Pre­mi­um-Her­stel­lers auch je­nen Halb­blin­den ver­kau­fen, die mit jeg­li­cher Ka­me­ra nur Murks statt gu­ter Fo­tos zu­stan­de brin­gen, da­für aber ihr Ego mit dem ro­ten Nei­derweckungs-Punkt auf der Knip­se auf­päp­peln. In­so­fern ge­hört Klap­pern und Klin­geln seit je­her zum Ver­käu­fer­hand­werk, Blen­den und Täu­schen mit­un­ter lei­der auch. Wo­bei es mich an­de­rer­seits wie wei­ter oben aus­ge­führt doch sehr wun­dert, war­um sich man­che In­ve­sto­ren so ar­ge hand­werk­li­che Blö­ßen beim Vor­stel­len ih­rer Kon­zep­te ge­ge­ben ha­ben...

    Ich freue mich, daß Sie die »Für­ther Frei­heit« als gu­te Dis­kus­si­ons-Platt­form zur Mei­nungs­bil­dung emp­fin­den, ge­nau das ist ja Ziel und Zweck des Pro­jek­tes. Auch wenn ich als Her­aus­ge­ber und Be­trei­ber die­ses Blogs na­tür­lich schon mei­ne ei­ge­ne Mei­nung zu vie­len der hier auf­ge­grif­fe­nen The­men ha­be, bin ich na­tür­lich als gu­ter De­mo­krat be­müht, hier auch ab­wei­chen­den Stim­men und An­sich­ten ei­ne Platt­form zu bie­ten. Nur: Die muß halt auch je­mand ar­ti­ku­lie­ren! Ei­ne frucht­ba­re Dis­kus­si­on kommt erst da­durch zu­stan­de, daß eine(r) seine/ihre Mei­nung for­mu­liert und je­mand an­de­res drauf ant­wor­tet. Des­we­gen kann man hier sei­nen ei­ge­nen Senf je­der­zeit da­zu­ge­ben, aber die­se Mög­lich­keit wird lei­der nicht im­mer im wün­schens­wer­ten Um­fang ge­nutzt. (Ne­ben­bei: Zum Wet­ter, zur Deut­schen Bahn und zum Nah­ost-Kon­flikt äu­ßern sich vie­le gern und laut­stark, zei­gen sich aber auf ein­mal sehr re­ser­viert, wenn sie in kom­mu­nal­po­li­ti­schen An­ge­le­gen­hei­ten Stel­lung be­zie­hen sol­len: Wer weiß, ob das nicht je­man­den ver­prel­len und für die ei­ge­ne Re­pu­ta­ti­on zum Bu­me­rang wer­den könn­te...)

    Dan­ke für Ih­re Wort­bei­trä­ge, mir ist klar, daß Sie sich die Zeit für Ih­re en­ga­gier­ten Kom­men­ta­re ir­gend­wo ab­zwacken müs­sen und ich weiß das sehr zu schät­zen: Wenn ich mei­ner Knip­se­rei über­drüs­sig wer­den und mich der ernst­haf­ten Licht­bild­ne­rei ver­schrei­ben soll­te, dann trans­fe­rie­re ich das Geld für ei­ne M9 in die Für­ther Fuß­gän­ger­zo­ne und nicht ins In­ter­net oder gar nach Nürn­berg...

  21. Lie­ber Herr Labs, lie­ber Herr Ditt­mer,

    die BI ist sich durch­aus be­wußt, dass al­le vor­ge­leg­ten An­ge­bo­te und Kon­zep­te qua­li­ta­tiv we­sent­lich bes­ser sind als das ur­sprüng­li­che Kon­zept von So­nae Si­er­ra. Al­le drei im Wett­be­werb ver­blie­be­nen Kon­zep­te ha­ben zu­dem Schwach­punk­te und Stär­ken.

    Ne­ben dem Kri­te­ri­en­ka­ta­log der Stadt, den die BI mass­geb­lich mit­ge­stal­tet hat, zählt für die BI ihr 8‑­Zie­le- Pro­gramm, das Sie auf der Home­page der BI auf der er­sten Sei­te un­te­re Mit­te nach­le­sen kön­nen. Dies ist qua­si die Agen­da der BI und nur dar­an kann sich ei­ne bunt zu­sam­men­ge­wür­fel­te Trup­pe en­ga­gier­ter Für­ther ori­en­tie­ren. Grob ver­ein­facht be­kommt da­nach So­nae Si­er­ra die Schul­no­te 6, Fon­dara 3, ATP 2 und MIB 1-.

    Es ist rich­tig, dass in der Pres­se­er­klä­rung die po­si­ti­ven Re­fe­ren­zen von MIB er­wähnt sind. Da­durch wur­de fälsch­li­cher Wei­se der Ein­druck er­weckt, dass die­se Re­fe­ren­zen aus­schlag­ge­bend für das Vo­tum der BI wa­ren. Das wa­ren Sie aber nicht. Wir ha­ben nach Kri­te­ri­en­ka­ta­log und dem 8‑­Zie­le-Pro­gramm ei­ne Wer­tung vor­ge­nom­men und ka­men zur glei­chen Rei­hung wie die Stadt­ver­wal­tung, ob­wohl die Punk­te­ver­tei­lung in ei­ni­gen Be­rei­chen deut­lich zur Be­wer­tung der Stadt­ver­wal­tung ab­ge­wi­chen sind.

    Ich bin wie Sie der Mei­nung, dass ei­ne schnel­le und den­noch qua­li­tät­vol­le Um­set­zung des Ein­kaufs­schwer­punk­tes Ru­dolf-Breit­scheid-Stra­ße er­fol­gen muß und hal­te das auch für mög­lich. Noch liegt die Stadt sehr gut in­ner­halb ih­res sehr am­bi­tio­nier­ten Zeit­pla­nes und ich se­he bis­her kei­nen Grund, war­um es hier zu Ver­zö­ge­run­gen kom­men soll­te.

    Be­den­ken Sie bit­te auch, dass der Stadt­rat am Mitt­woch zu­nächst ei­ne Emp­feh­lung für kon­kre­te Ver­trags­ver­hand­lun­gen be­schlie­ssen wird. Erst wenn un­ge­fähr im Ok­to­ber ein für die Stadt und de­ren Zie­le an­nehm­ba­rer Ver­trag un­ter­schrifts­reif vor­liegt, wird der Stadt­rat über den end­gül­ti­gen Zu­schlag ent­schei­den.

    Im bin kein Ju­rist, aber die Stadt wird dar­auf ach­ten, dass in ei­nem ent­spre­chen­den Ver­trag ei­ne Er­fül­lungs­bürg­schaft ent­hal­ten ist, so dass Zeit­ver­zö­ge­run­gen, die der In­ve­stor zu ver­ant­wor­ten hat, auch sank­tio­niert wer­den.

    Na­tür­lich kann je­der Für­ther für sich selbst ent­schei­den, wel­che Lö­sung er fa­vo­ri­siert und die Viel­falt der Mei­nun­gen tut auch der öf­fent­li­chen Dis­kus­si­on gut. Es war bis­her und es wird auch noch in Zu­kunft ei­ne Ab­wä­gung und Ent­schei­dung der Ver­ant­wort­li­chen sein, die sich si­cher kei­ner leicht macht. Zu groß ist die Be­deu­tung des Pro­jek­tes für die Zu­kunft der Ein­kaufs­stadt Fürth.

    Wenn im Ok­to­ber dann die Ver­trä­ge ab­ge­schlos­sen sind, wün­sche ich mir, dass auch die Be­für­wor­ter der un­ter­le­ge­nen Mit­be­wer­ber hin­ter dem ge­sam­ten Pro­jekt stehen......für Fürth!

  22. dittmer sagt:

    Sehr ge­ehr­ter Herr Sten­zel,

    dass sie so ab­fäl­lig mei­ne Kun­den be­lei­di­gen neh­me ich sehr per­sön­lich und das hat hier gar nichts zu su­chen. Be­son­ders wenn man sehr we­nig Ah­nung von der Ma­te­rie Fo­to­gra­fie hat.

    Un­ser Pre­mi­um Her­stel­ler, ist der ein­zi­ge deut­sche Fo­to­her­stel­ler den es noch gibt. Er baut sei­ne M Mo­del­le und die Ob­jek­ti­ve da­zu al­le in Deutsch­land in rei­ner Hand­ar­beit, mit den be­sten Ma­te­ria­li­en. Da­durch kommt auch der ho­he Preis, aber auch die viel bes­se­re Qua­li­tät.

    Ger­ne la­de ich Sie auf ei­ne Kun­den­rei­se zu dem Her­stel­ler ein. Dort kön­nen Sie sel­ber se­hen, wie die Pro­duk­te her­ge­stellt wer­den und war­um die Qua­li­tät bes­ser ist. Da­nach kön­nen Sie am 2. Tag sel­ber mit ei­ner M fo­to­gra­fie­ren und die Ka­me­ra ken­nen ler­nen. Ich stel­le ih­nen ger­ne mei­ne zur Ver­fü­gung. Die näch­ste Kun­den­rei­se fin­det im No­vem­ber statt. Ko­sten ent­ste­hen nur für Über­nach­tung und Abend­essen.

    Ich ver­kau­fe die Pro­duk­te nicht aus wirt­schaft­li­chem In­ter­es­se, son­dern weil be­son­ders gut sind. Ich sel­ber fo­to­gra­fie­re da­mit seit mei­nem er­sten Lehr­jahr ‚als Fo­to­graf, und da war ich 16.

    Das ge­hört al­les hier nicht her, ich konn­te es lei­der aber nicht so ste­hen las­sen !!!

    Bit­te die Dis­kus­si­on sach­lich füh­ren, wir wol­len al­le nur das Be­ste für die Stadt, nur sind wir un­ter­schied­li­cher Mei­nung,

    So jetzt mal sach­lich:

    Das ein In­ve­stor da­bei war, der sich die Blö­ße ge­ge­ben hat, da er noch nicht ein­mal die Stra­ßen­na­men kann­te und dach­te das Park­ho­tel ist noch in Be­trieb, vom dem re­de ich gar nicht, da die­ser per­sön­lich für mich aus­ge­schie­den ist. Ich bin der Mei­nung die­ser In­ve­stor hat sich nicht mit der Stadt Fürth und sei­nen Ein­woh­nern be­schäf­tigt und des­halb auch Fürth nicht ver­dient. (rein per­sön­li­che Mei­nung)

    Und ich bin halt der Mei­nung, bei ei­nem neu­en Ein­kaufs­schwer­punkt müs­sen Park­plät­ze her. Die neu­en Kun­den brau­chen Platz. Das Ci­ty Cen­ter wird hof­fent­lich auch ir­gend­wann mal fer­tig und braucht dann sei­ne Park­plät­ze.

    Wis­sen Sie ob es ein Ver­kehrs­gut­ach­ten gibt ?? Und wie vie­le Park­plät­ze bei der neu­en Ver­kaufs­flä­che be­nö­tigt wer­den oder vor­ge­schrie­ben sind. Bis­her konn­te man nie et­was dar­über le­sen, we­der in der Zei­tung (da gibts auch ei­ni­ge die mit der Pre­mi­um Mar­ke fo­to­gra­fie­ren (FN)) noch im Netz.

    Das wür­de mich sehr in­ter­es­sie­ren.

  23. Wer­ter Herr Ditt­mer,

    ich bit­te Sie, mei­nen letz­ten Kom­men­tar noch ein­mal auf­merk­sam zu stu­die­ren: Nichts lag mir fer­ner als Ih­re Kun­den be­lei­di­gen zu wol­len. Schon gar nicht woll­te ich ir­gend­wel­che Ver­all­ge­mei­ne­run­gen vor­neh­men! Ich ha­be nur die von Ih­nen ins Ge­spräch ge­brach­ten »tol­len Na­men« auf­ge­grif­fen und dar­auf hin­ge­wie­sen, daß die­se in al­len Bran­chen und zu al­len Zei­ten als Ver­kaufs­ar­gu­men­te auf­ge­baut wur­den und wer­den, was ja auch völ­lig le­gi­tim ist. Ich bin üb­ri­gens in fo­to­gra­fi­scher Hin­sicht nicht über­mä­ßig un­ter­be­lich­tet und wie ich am En­de mei­nes Kom­men­ta­res an­deu­te­te, weiß ich auch Ih­re Kom­pen­tenz als Händ­ler und fach­kun­di­ger Be­ra­ter durch­aus zu schät­zen. Soll­ten Sie mei­ne Wort­wahl in den »fal­schen Hals« ge­kriegt und als un­an­ge­mes­sen emp­fun­den ha­ben, bit­te ich hier­mit um Ent­schul­di­gung und lei­ste öf­fent­lich Ab­bit­te. Be­las­sen wir es da­bei, um die an­de­ren Dis­kurs­teil­neh­mer nicht zu lang­wei­len...

    In Sa­chen Ver­kehrs­gut­ach­ten bin ich lei­der über­fragt, da­zu wer­den sich (hof­fent­lich) kom­pe­ten­te­re Le­ser noch er­hel­lend äu­ßern. Ich ha­be al­ler­dings ge­hört, daß im Ver­gleich zu Er­lan­gen Fürth er­staun­li­cher­wei­se bes­ser da­ste­hen soll, doch ken­ne ich die zu­grun­de­lie­gen­de Ver­gleichs­me­tho­dik nicht. Es ist aber of­fen­sicht­lich schon so, daß vor­han­de­ne Park-Ka­pa­zi­tä­ten in gro­ßem Um­fan­ge brach­lie­gen, weil sie als zu teu­er emp­fun­den wer­den. Ein in­tel­li­gen­tes Park­leit­sy­stem und ei­ne un­kom­pli­zier­te Ge­büh­ren­er­stat­tungs­re­ge­lung könn­te in Fürth ei­ni­ges be­wir­ken.

  24. dittmer sagt:

    Sehr ge­ehr­ter Herr Sten­zel,
    sehr ge­ehr­ter Herr Horn­stein,
    sehr ge­ehr­ter Herr Labs,

    und wer noch möch­te........
    Wir soll­ten uns al­le mal in der Gu­stav Stra­ße bei ei­nem Bier tref­fen, egal ob vor oder nach der Ent­schei­dung im Stadt­rat.

  25. .... da wä­re doch zum Bei­spiel am Mitt­woch beim Tref­fen der BI um 19.30 im Pa­nO­leo ei­ne Ge­le­gen­heit, denn die BI steht JEDEM of­fen...;-)

  26. Gu­ter Plan! Schrift­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ist nicht oh­ne Tücken (s.o.), doch wenn man sei­nem Ge­sprächs­part­ner ins Au­ge se­hen kann, ent­ste­hen man­che Miß­ver­ständ­nis­se viel­leicht gar nicht erst...

    Üb­ri­gens trifft sich die BI – der auch ich an­ge­hö­re – am überm­or­gi­gen Mitt­woch um 19:30 Uhr wie­der im »Pan Olio« in der Waag­stra­ße. Wir sind kein ex­klu­si­ver Club (und schon gar kein ge­hei­mer Bund) und be­grü­ßen in­ter­es­sier­te Für­the­rIn­nen ger­ne an un­se­rem Tisch zum in­ten­si­ven Ge­dan­ken­aus­tausch! Wir wol­len ja al­le das Be­ste für un­se­re Stadt, auch wenn wir im De­tail un­ter­schied­li­cher An­sicht über die rich­ti­gen Re­zep­te da­für sein mö­gen.

  27. Andreas Labs sagt:

    Huch, kaum ein paar we­ni­ge Stun­den nicht in das Fo­rum ge­kuckt und schon ge­hen die De­bat­ten los. ;)

    Ger­ne kom­me ich auch zu ei­nem per­sön­li­chen Tref­fen, nur lei­der sind dann schon die wich­tig­sten Wei­chen ge­stellt und es stört mich nach wie vor, dass zu mei­nem ei­gent­li­chen The­ma über­wie­gend nur auf den Punk­te­ka­ta­log ver­wie­sen wur­de und jetzt (nach­dem wohl vie­le Mei­nun­gen ge­fe­stigt sind) das teil­wei­se vor­ge­stell­te The­ma Ar­chi­tek­tur und de­ren Hin­ter­grün­de ak­tu­ell kei­ne Rol­le spielt.

    Der er­stell­te Kri­te­ri­en­ka­ta­log ist ein sehr gu­te Idee und wur­de su­per durch die BI er­gänzt. Es konn­te ja kei­ner wis­sen, dass es ei­gent­lich auch ei­nen kal­ku­la­ti­ven Wert für Punk­te­ab­zug beim vor­täu­schen fal­scher Re­fe­renz­ob­jek­te hät­te ge­ben müs­sen. Dann hät­te MIB jetzt wohl vie­le Punk­te we­ni­ger....

    Dass soll nicht be­deu­ten, dass ich ATP da­durch den Vor­zug ge­ben wür­de. Ich per­sön­lich fin­de ei­ne grund­sätz­li­che (wenn mach­ba­re) Öff­nung zur Schwa­ba­cher Stra­sse für un­ver­zicht­bar um eben nicht al­le Kun­den in­ner­halb der Mall (oder auch Ge­schäfts­haus­kon­zept) ein­zu­fan­gen, son­dern den be­stehen­den Ein­zel­han­del ein­zu­bin­den. Dies spie­gelt doch auch die Pla­nung für die je­wei­li­ge TG un­ter­halb der Ge­schäf­te, bei de­nen al­le Aus- und Auf­gän­ge in­ner­halb der Ge­schäf­te en­den. Die TG von Fon­dara un­ter­halb der FF ist wohl auch zu mäch­tig und ich wür­de auch die obe­ren Stell­plät­ze nicht ent­fer­nen da si­cher­lich nicht al­le Kun­den ger­ne ei­ne TG be­nut­zen. Die »al­te« Idee die­ser Po­si­tio­nie­rung ist doch per­fekt und wür­de auf­grund der viel­fa­chen frei­en Aus­gän­ge si­cher auch von vie­len Dau­er­par­kern an­ge­nom­men wer­den (die­sen be­reits ak­tu­el­len Be­darf gibt es si­cher­lich).

    Die letzt­li­che aber sehr ge­wich­ti­ge Ar­chi­tek­tur­fra­ge ist dann noch­mals im Wett­be­werb zu klä­ren und fast akri­bisch zu über­wa­chen. Al­ler Über­wa­chungs­mög­lich­kei­ten zum Trotz ge­nie­ßen die Wett­be­wer­ber aber auch ei­ne Art Ver­trau­ens­stel­lung und vie­le Bür­ger set­zen ih­re Er­war­tun­gen auf den hof­fent­lich rich­ti­gen Part­ner. Da ha­be ich auf­grund mei­nes be­reits er­stell­ten Kom­men­ta­res inkl. al­ler Fak­ten ak­tu­ell so mei­ne Be­den­ken!

  28. Aus Sor­ge um die mög­li­che Stö­rung, ja Zer­stö­rung des Stadt­bil­des hat sich die Bür­ger­initia­ti­ve vor Jah­ren schon kon­sti­tu­iert: Den sich dort ein­brin­gen­den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ist zu­för­derst am Er­halt des ein­ma­li­gen Flairs ge­le­gen, wel­ches sie an ih­rer Stadt schät­zen und lie­ben! Es gilt, ei­ner­seits not­wen­di­ge Mo­der­ni­sie­rungs­maß­nah­men und zu­kunfts­wei­sen­de Pro­jek­te zu be­för­dern, da­bei an­de­rer­seits aber streng dar­auf zu ach­ten, daß nicht un­wie­der­bring­li­che Bau­denk­mä­ler ei­ner kurz­fri­sti­gen Pro­fit­gier und stä­de­bau­li­chen Igno­ranz ge­op­fert wer­den. Da­bei muß man lang­fri­stig und »nach­hal­tig« den­ken, um die­ses Mo­de­wort ein­mal mehr zu stra­pa­zie­ren: Das Für­ther Rat­haus z.B. kann man heu­te im­mer noch an­schau­en und be­wun­dern, der häß­li­che Com­merz­bank-Klotz hin­ge­gen ist erst we­ni­ge Jahr­zehn­te alt, galt aber zum Er­rich­tungs­zeit­punkt durch­aus als mo­dern und avant­gar­di­stisch. Man könn­te heu­len, wenn man sich auf al­ten Fo­tos an­schaut, was da­für wei­chen muß­te. So schnell än­dern sich die Maß­stä­be!

    Shop­ping-Mall-Er­bau­er und ‑Be­trei­ber ha­ben na­tür­lich pri­mär an­de­res im Sinn, als ar­chi­tek­to­ni­sche Mei­len­stei­ne hin­zu­stel­len: Die ha­ben mit Nach­hal­tig­keit nicht un­be­dingt was am Hut und wol­len vor al­lem Kas­se ma­chen! Ob der gro­ße Ka­sten in 20, 30 Jah­ren noch das Stadt­bild auf­wer­tet oder im Ge­gen­teil zum öden Fremd­kör­per her­un­ter­ge­kom­men ist, juckt die nicht wei­ter. Da­her müs­sen die­je­ni­gen sich küm­mern, en­ga­gie­ren und ein­brin­gen, de­nen was am Wohl­erge­hen ih­rer Stadt liegt! Daß das nicht im­mer ein­fach ist und es auch in­ner­halb der BI, der Stadt und bei den an­de­ren Be­trof­fe­nen un­ter­schied­li­che An­sich­ten gibt, liegt in der Na­tur der Sa­che. Aber zum Dia­log gibt es kei­ne Al­ter­na­ti­ve, dar­um er­neue­re ich hier­mit das An­ge­bot von mir und Chri­sto­fer Horn­stein, uns doch beim mor­gi­gen BI-Tref­fen im Pan Olio zu tref­fen: Wir sind kein Chao­ten-Ver­ein aus no­to­ri­schen Nein-Sa­gern und Fort­schritts­ver­hin­de­rern, son­dern ein über­sicht­li­cher Hau­fen »nor­ma­ler« Men­schen, die die Lie­be zu ih­rer Hei­mat- oder Wahl­hei­mat­stadt eint und um­treibt...

    Klei­ner Nach­trag in Sa­chen Ar­chi­tek­tur: Wir wis­sen al­le, daß bei Prä­sen­ta­tio­nen idea­li­sier­te An­sich­ten ge­zeigt wer­den, die das städ­ti­sche Grün (die Hand­voll Bäu­me an der Frei­heit) über­pro­por­tio­nal be­to­nen und da­bei die vo­lu­mi­nö­sen Neu­bau­ten so trans­pa­rent und un­auf­fäl­lig wie mög­lich zei­gen. Gro­ße, quietsch­bun­te La­den-Lo­gos kom­men in den Pro­spekt­bil­dern eben­so­we­nig vor wie häß­li­che An­lie­fer­zo­nen. Auch der­lei Din­ge lang­fri­stig zu­frie­den­stel­lend ge­re­gelt zu be­kom­men ist die Auf­ga­be, die noch zu be­wäl­ti­gen ist!

  29. Peter Krauss sagt:

    Zum The­ma Re­fe­ren­zen – Fa. MIB / Ar­chi­tek­ten *dun­nett­cra­ven*

    Mir ist es wich­tig hier neu­tra­le Auf­klä­rungs­ar­beit zu lei­sten:

    Re­fe­renz (Wik­tio­na­ry):

    [3] all­ge­mein: Emp­feh­lung als Un­ter­stüt­zung bei ei­ner Be­wer­bung
    [4] all­ge­mein: Ver­weis auf et­was oder je­man­den, die als ver­läss­li­che Quel­le die­nen kön­nen

    Wenn man die Prä­sen­ta­ti­on ge­nau be­trach­tet, sieht man auf Bild 23 über­schrie­ben: »B – NEUBAU IM STIL DER STADT – REFERENZ BATH« – den Cir­cus in Bath hat Chap­man Tay­lor nicht ge­baut ;) und die­ses »B – NEUBAU IM STIL DER STADT« be­zieht sich auch auf Bild 24 REFERENZ – SOUTHGATE BATH und das wie­der auf Bild 19: A – ERHALT DER GEBÄUDE / B – NEUBAU IM STIL... C – NEUBAU

    al­so: al­les im­mer im Kon­text be­trach­ten ! !

    Rich­tig ist si­cher, dass es et­was ver­wir­rend ist, dass ein Ar­chi­tek­tur­bü­ro das Pro­jekt ei­nes an­de­ren (hier so­gar Mit­be­wer­ber) her­nimmt um »NEUBAU IM STIL DER STADT« zu vi­sua­li­sie­ren.

  30. Andreas Labs sagt:

    @Peter Krauss: Da hät­ten Sie viel­leicht den Du­den her­an­zie­hen sol­len: Re­fe­renz = von ei­ner Ver­trau­ens­per­son ge­ge­be­ne [lo­ben­de] Be­ur­tei­lung, Emp­feh­lung; (Dem­nach wür­de Dun­net­Cra­ven für MIB al­so Chapman/Taylor von Fon­dara emp­feh­len!)

    Al­le un­ter Kom­men­tar 21 ge­li­ste­ten Ob­jek­te und hier ins­be­son­de­re South­ga­te in Bath wur­den bei der BI und nach­fol­gend als Ob­jek­te der MIB ver­packt und so auch pu­bli­ziert. Es fand sich auch nicht der klein­ste Ver­merk, dass es sich hier ent­we­der gleich um Fremd­ob­jek­te oder be­reits längst sa­nier­te und ste­ril ein­ge­kauf­te Ob­jek­te han­del­te.

    Vor­ge­tra­gen von Mr. Char­ming und un­ter­legt mit schö­nen (aber in vie­len Be­rei­chen un­durch­führ­ba­ren) Bil­dern und Hand­zeich­nun­gen ist es ak­tu­ell wohl fast egal das hier be­reits zu Be­ginn ein ver­fälsch­tes Bild des In­ve­stors ge­ne­riert wur­de.

  31. S.Kern sagt:

    Zur Dis­kus­si­on um Re­fe­ren­zen möch­te ich bei­tra­gen, daß aus mei­ner Sicht ein Pro­jekt­ent­wick­ler auch tat­säch­lich nur Pro­jek­te her­an­füh­ren kann, die er selbst pro­jek­tiert und ggf. auch de­ren Bau­aus­füh­rung mass­geb­lich gesteuert/ ver­an­lasst hat.

    Ein Im­mo-Mak­ler kann ein von ei­nem an­de­ren Mak­ler ver­mit­tel­tes La­den­ge­schäft NICHT als Re­fe­renz an­ge­ben, da­mit schmück­te er sich mit frem­den Fe­dern!!! Und dar­über­hin­aus gilt so­et­was nicht erst seit dem Fall z. G. als Be­trug.

    z. G. muß­te zu­rück­tre­ten!!!

  32. dittmer sagt:

    Zum Ge­schäfts­haus­mo­dell ist mir ge­stern Nacht noch fol­gen­des ein­ge­fal­len.

    Je­der aber wirk­lich je­der Be­trei­ber der sich in den letz­ten Jah­ren das Ci­ty Cen­ter an­ge­se­hen hat mein­te: Viel zu vie­le Ein­gän­ge (8 wie beim Ge­schäfts­haus­mo­dell) und des­halb nicht wirt­schaft­lich zu be­trei­ben.

    Wir wis­sen al­le wie es in den letz­ten Jah­ren um das Ci­ty Cen­ter steht und es ist ei­gent­lich ein Schand­fleck in un­se­rer Stadt.

    Es war auch wie ei­ne Art Ge­schäfts­haus­mo­dell ge­plant, je­doch die Alex­an­der­stra­ße, war trotz der vie­len au­ssen­lie­gen­den Lä­den tot und ab­ge­schnit­ten. Und die Alex­an­der­stra­ße war 1762 die teu­er­ste Ein­kaufs­stra­ße in Deutsch­land und die er­ste Stra­ße in Eu­ro­pa mit ei­nem Geh­steig. Die­ser war kom­plett aus Mar­mor ge­fer­tigt.

    Das MIB fast al­le sei­ne Re­fe­ren­zen nicht sel­ber er­baut hat ist glau­be ich je­dem klar. Wir brau­chen aber nicht nur ei­nen Bau­her­ren son­dern auch ei­nen Be­trei­ber für den neu­en Ein­kaufs­schwer­punkt. Und wir sind uns al­le ei­nig, dass es am be­sten ist, wenn Bau­herr und Be­trei­ber ei­ne Fir­ma sind. Wie sieht es denn mit dem Be­trei­ber aus.

    Wir sind ja al­le in Fürth ge­straft vom Ci­ty Cen­ter und wir soll­ten aus den Feh­lern ler­nen, die dort pas­siert sind die letz­ten Jah­re. Fragt euch mal al­le war­um das Ci­ty Cen­ter so da steht wie es jetzt da steht ! Au­sser dem Re­no­vie­rungs­stau den das Ci­ty Cen­ter hat, kann uns al­les wie­der pas­sie­ren, wenn nicht auf­ge­passt wird.

  33. Wer­te »Dis­ku­tan­ten«,

    ich darf noch ein­mal ganz deut­lich dar­auf hin­wei­sen, dass Re­fe­ren­zen oder ge­zeig­te Bei­spie­le in der Prä­sen­ta­ti­on we­der beim BI-Vo­tum, noch beim Pro­jekt­rat­vo­tum, noch bei der Be­punk­tung und Rei­hung durch die Stadt­ver­wal­tung (aus­ge­wie­se­ne Fach­leu­te!!!) ei­ne Rol­le ge­spielt ha­ben! Auch die Prä­sen­ta­ti­on war für die­se Gre­mi­en über­haupt nicht aus­schlag­ge­bend!

    Wenn man sich trotz­dem mit dem The­ma Re­fe­ren­zen be­schäf­ti­gen möch­te, dann ge­he man bit­te auf die Web­sei­ten der drei Wett­be­wer­ber: Man fin­det hier ein­zig bei MIB po­si­ti­ve Re­fe­ren­zen für Bau­en im hi­sto­ri­schen Um­feld oder Sa­nie­rung von Denk­mä­lern und die ent­spre­chen­de Re­fe­ren­li­ste ist nicht kurz! Ich ha­be zu­dem in der Prä­sen­ta­ti­on Herrn Cra­ven nicht so ver­stan­den, dass er das eng­li­sche Bath als Bei­spiel für ein MIB-Pro­jekt an­ge­führt hat, son­dern nur als ein Bei­spiel für ei­ne ge­lun­ge­ne Ein­glie­de­rung von neu­en Bau­ten ins hi­sto­ri­sche und mit Fürth ver­gleich­ba­re Um­feld. Ich kann­te die Pro­jek­te von MIB über ih­re Home­page und ich wuß­te selbst­ver­ständ­lich, dass es kei­ne MIB-Pro­jek­te sind... Hät­te ich den Ein­druck ge­habt, hier wird Bath als MIB-Pro­jekt dar­ge­stellt, hät­te ich si­cher nach­ge­fragt..... und nicht nur ich!

    Im Zu­sam­men­hang mit der Prä­sen­ta­ti­on von Be­trug zu re­den, ist ziem­lich un­ter­ir­disch!

    Noch­mal: Die Re­fe­ren­zen­li­ste auf der Home­page von MIB macht si­cher ei­nen gu­ten Ein­druck auf die­je­ni­gen, de­nen Stadt­ver­träg­lich­keit und Nach­hal­tig­keit von In­ve­sti­tio­nen in hi­sto­ri­schen Städ­ten am Her­zen liegt, MIT DEM ERGEBNIS DER REIHUNG HAT DAS ABER ABSOLUT NICHTS ZU TUN!!! Hier gilt der vom Stadt­rat ver­ab­schie­de­te Kri­te­ri­en­ka­ta­log, SONST NICHTS! Soll­te der Kri­te­ri­en­ka­ta­log oder das auch ju­ri­stisch über­prüf­ba­re Be­wer­tungs­ver­fah­ren jetzt im Nach­hin­ein ge­än­dert wer­den, wirft dies ganz an­de­re Fra­gen auf......

    In die­sem Zu­sam­men­hang ei­ne ganz an­de­re An­mer­kung noch: Die BI hat­te zu kei­nem Zeit­punkt des Ver­fah­rens di­rek­ten Kon­takt zu ei­nem der Wett­be­wer­ber. Die­sen Ein­druck ha­be ich al­ler­dings von ei­ni­gen aus der Im­mo­bi­li­en­bran­che und Ge­schäfts­welt, die hier po­sten, nicht. Mö­ge sich je­der selbst ei­nen Reim dar­auf ma­chen......

  34. dittmer sagt:

    Da ich auch zwi­schen den Zei­len le­sen kann, ver­ab­schie­de ich mich von die­ser Dis­kus­si­on. Es wird lang­sam et­was heiss.

    Mei­ne per­sön­li­che Mei­nung ha­be ich ge­sagt.

    Für nä­he­re Aus­künf­te ste­he ich ger­ne zur Ver­fü­gung und bin in mei­nem La­den je­der­zeit an­zu­tref­fen. So vie­le Fo­to­lä­den gibt es ja nicht mehr in Fürth.

    Mir liegt nur die Stadt Fürth am Her­zen, da ich dort mein Geld ver­die­ne und woh­ne. Die Stadt Fürth, mit al­len ih­ren An­ge­stell­ten auch im­mer zu mir ge­hal­ten hat.

    Was die Stadt auch be­schließt hat für mich Gül­tig­keit und wird re­spek­tiert. Nach­kat­teln gibts bei mir nicht.

    P.S. ich ha­be das er­ste mal in mei­nem Le­ben SPD ge­wählt, auf Grund un­se­res O.B. und ich ha­be es nicht be­reut.

  35. Aber mei­ne Her­ren (mit der sil­ber­nen Tisch­glocke hef­tig her­um­bim­mel), ich ru­fe zur Ord­nung! Wir soll­ten nicht schmol­len und zwi­schen den Zei­len le­sen, son­dern uns zu­sam­men­rau­fen in un­se­rem Zweck­bünd­nis: Wir al­le wol­len doch das Be­ste für un­se­re Stadt und aus mei­ner Sicht wä­re es trau­rig und schlimm, wenn aus­ge­rech­net die En­ga­gier­te­sten nicht mit­ein­an­der re­den wol­len!

    Al­le hier ha­ben un­ter­schied­li­che Hin­ter­grün­de und Er­fah­run­gen und des­halb viel­leicht auch teil­wei­se di­ver­gie­ren­de An­sich­ten. Aber ge­ra­de das macht das (leid­lich ge­ord­ne­te) Mit­ein­an­der so wert­voll! Der ei­ne sorgt sich um die hi­sto­ri­sche Bau­sub­stanz, der an­de­re um das Flo­rie­ren der Ge­schäfts­welt, der Drit­te will viel­leicht we­nig mehr als wei­ter­hin sei­ne Ru­he ha­ben. Na­tür­lich ist es nicht ein­fach, es al­len recht zu ma­chen, und je­der Kom­pro­miß wird nie­man­den völ­lig zu­frie­den­stel­len kön­nen. Das Bei­spiel SATURN zeigt aber ex­em­pla­risch auf, daß bür­ger­li­ches En­ga­ge­ment zu et­was nüt­ze ist!

    Daß in Sa­chen »Neu­er Mit­te« oder »Ein­kaufs­schwer­punkt« oder wie im­mer man das Ding nen­nen mag, mitt­ler­wei­le bei vie­len die Ner­ven blank lie­gen, ist kein Wun­der. Den­noch, jetzt ist die Sa­che am Lau­fen und man muß zu­se­hen, daß sie nicht doch noch aus dem Ru­der läuft. Ich wür­de mich da­her freu­en, wenn mor­gen abend al­le, die wei­ter oben ih­re Mei­nung ge­äu­ßert ha­ben, den Weg in die Waag­stra­ße fän­den: Bei ei­ner Rad­ler­halb­en und ei­ner rad­gro­ßen Piz­za schaut die Welt doch gleich ganz an­ders aus...

  36. Lie­ber Herr Ditt­mer,

    in den mei­sten Punk­ten Ih­rer letz­ten Mail kann ich Ih­nen per­sön­lich nur bei­pflich­ten! Viel­leicht schaf­fen Sie es ja doch mor­gen zum BI-Tref­fen. Ich wür­de mich freu­en!!!

  37. Pres­se­spie­gel: »Ein­kaufs­zen­tren und Denk­mal­schutz« (Denk­mal­De­bat­ten)

  38. An die­ser Stel­le wird die Dis­kus­si­on nun­mehr ge­schlos­sen und un­ter ei­nem neu­en Ar­ti­kel zum glei­chen The­ma wei­ter­ge­führt.

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