Das 254. Fran­ken­der­by – Ein Aus­flug in die Ge­schich­te ei­nes Fuß­ball­klas­si­kers

25. November 2011 | von | Kategorie: Sport

Es war span­nend bei der Aus­lo­sung zum Ach­tel­fi­na­le des DFB-Po­kals vor ei­ni­gen Wo­chen. Wie je­des Mal, wenn die Ku­geln in der Schüs­sel ro­tie­ren. Wer soll­te dies­mal Geg­ner un­se­rer SpVgg wer­den? Ein Erst­li­gist? Zu­hau­se oder in der Fer­ne? Die Fra­gen eben, die ei­nen Fuß­ball­fan so um­trei­ben wäh­rend ei­ner Po­kal­aus­lo­sung.

Das Stadion in Nürnberg - Schauplatz des 254. Frankenderbys (Foto: Andreas Rümler / »Färdder«)

Die Zeit ver­strich und mit der Zeit wur­den al­le Top­geg­ner, die man sich so aus­mal­te, aus dem Topf ge­zo­gen. Dann am En­de, als nur noch vier Lo­s­ku­geln auf ih­re Öff­nung war­te­ten, stan­den für Fürth nur noch Bo­chum, Bay­ern und Nürn­berg als Geg­ner zur Wahl. Ganz Fürth dürf­te zu dem Zeit­punkt auf Bo­chum ge­hofft ha­ben, da dies das wohl leich­te­ste Los ge­we­sen wä­re. Oder doch wie­der die gro­ßen Bay­ern, ge­gen die man zwar wohl si­cher aus­ge­schie­den, da­für aber mit sat­ten Zu­schau­er­ein­nah­men be­lohnt wor­den wä­re? Auf Nürn­berg moch­ten wohl die we­nig­sten ge­hofft ha­ben.

Dann war es so­weit. Na­tio­nal­spie­le­rin Na­di­ne An­ge­rer, die als Los­fee agier­te, griff in den Los­topf. Und es war Bo­chum, wel­ches als er­stes ge­zo­gen wur­de. Jetzt nur noch drei Lo­s­ku­geln. Die Span­nung stieg, Fürth oder nicht Fürth? An­ge­rer griff er­neut in den Topf. Und der Geg­ner ist … Bay­ern. Mist. Bay­ern al­so in Bo­chum. Und gleich­zei­tig al­so Fürth ge­gen Nürn­berg. Die Frän­kin be­scher­te ih­rer Hei­mat da­mit ei­ne Neu­auf­la­ge des Fran­ken­der­bys, wel­ches, da Nürn­berg dann noch vor Fürth aus dem Topf ge­zo­gen wur­de, in Nürn­berg aus­ge­tra­gen wird.

Nun ist es al­so wie­der so weit. Tau­sen­de Für­ther Fuß­ball­fans pil­gern gen Osten, um mit Ge­sang und Tä­te­rä den Grenz­über­tritt zur Nach­bar­stadt zu wa­gen und dem ewi­gen Ri­va­len ein­mal mehr das Fürch­ten zu leh­ren. Gut, ein we­nig über­trie­ben viel­leicht, aber ein we­nig Lo­kal­pa­trio­tis­mus darf schon sein.

Ein Cha­os wie bei den letz­ten Für­ther Heim­spie­len ge­gen Nürn­berg, als Tei­le der Stadt weit­räu­mig ab­ge­rie­gelt wer­den muss­ten, bleibt auf dem weit­räu­mi­gen Ge­län­de des Fran­ken­sta­di­ons zwar si­cher aus, Bri­sanz steckt aber den­noch in die­sem Fuß­ball­klas­si­ker.

Ein Klas­si­ker, der auf ei­ne lan­ge Ge­schich­te zu­rück­blicken kann. Erst­mals stan­den sich Für­ther und Nürn­ber­ger Fuß­bal­ler schon im Jah­re 1902 ge­gen­über. Da­mals noch die Sport­ler, die im TV Fürth 1860 als Fuß­ball­pio­nie­re ak­tiv wa­ren und spä­ter die SpVgg Fürth grün­den soll­ten.

Die Ge­schich­te der »of­fi­zi­el­len« Fran­ken­der­bys, al­so das Auf­ein­an­der­tref­fen der SpVgg Fürth ge­gen den 1. FC Nürn­berg, be­ginnt im Jah­re 1904. Erst­mals als SpVgg Fürth trat man am 7. Fe­bru­ar 1904 in ei­nem Test­spiel ge­gen den Ri­va­len aus Nürn­berg an. Die noch jun­ge Spiel­ver­ei­ni­gung, die mit ih­rem vom 1. FC Nürn­berg an die SpVgg »aus­ge­lie­he­nen« Trai­ner Fritz Ser­vas an­trat, ver­lor da­mals vor hei­mi­schem Pu­bli­kum mit 1:4. Wei­te­re Spie­le ge­gen­ein­an­der folg­ten und es folg­te ei­ne Für­ther Nie­der­la­ge auf die näch­ste.

Es dau­er­te lan­ge, ehe die Für­ther Fuß­bal­ler den er­sten »Er­folg« ge­gen ih­ren Ri­va­len vor­wei­sen konn­ten. Am 6. De­zem­ber 1908 ge­lang erst­mals ein Un­ent­schie­den im Ent­schei­dungs­spiel um die Nord­baye­ri­sche Gau­mei­ster­schaft, wel­ches mit 3:3 en­de­te. Der er­ste Sieg ge­lang dann zwei Jah­re spä­ter, am 20. No­vem­ber 1910 (in der Lek­tü­re wird ver­ein­zelt auch der 20. Ok­to­ber 1910 als Da­tum des Spiels ge­nannt), in ei­nem Li­ga­spiel der A‑Klas­se-Ost­kreis­mei­ster­schaft. Die­se Par­tie, die zu­gleich das er­ste im Sport­park Ron­hof aus­ge­tra­ge­ne Fran­ken­der­by war, ge­wann die SpVgg mit 2:1.

Fürth be­gann nun mit der Zeit, sport­lich am 1. FC Nürn­berg vor­bei­zu­zie­hen. Die di­rek­ten Auf­ein­an­der­tref­fen aber wur­den stets auf Au­gen­hö­he aus­ge­tra­gen, auch wenn Fürth spä­te­stens mit dem Ge­winn der Deut­schen Mei­ster­schaft im Jah­re 1914 end­gül­tig die Ober­hand im Fran­ken­land er­run­gen hat­te.

Da in den Fol­ge­jah­ren kei­ne Deut­sche Mei­ster­schaft aus­ge­tra­gen wur­de, war Fürth sechs Jah­re lang in Fol­ge Mei­ster und die Fran­ken­der­bys ka­men über die re­gio­na­le Be­deu­tung kaum hin­aus. Dies soll­te sich aber schlag­ar­tig än­dern. 1920, in Deutsch­land wur­de nach dem Krieg wie­der erst­mals um den Deut­schen Mei­ster­ti­tel ge­spielt, kam es aus­ge­rech­net im End­spiel zum Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen den bei­den frän­ki­schen Kon­tra­hen­ten. Spiel­ort war aber we­der Fürth noch Nürn­berg, son­dern es wur­de, trotz Pro­te­sten, auf neu­tra­lem Bo­den in Frank­furt am Main ge­spielt.

Ein schwar­zer Tag für al­le An­hän­ger und Spie­ler der SpVgg Fürth, denn man un­ter­lag mit 0:2 und muss­te den Ti­tel aus­ge­rech­net an den Ri­va­len aus Nürn­berg ab­ge­ben.

Mit dem End­spiel 1920 wur­de zu­gleich auch ein Jahr­zehnt der frän­ki­schen Do­mi­nanz im ge­samt­deut­schen Fuß­ball ein­ge­läu­tet. Das Fran­ken­der­by war in die­ser Zeit kein nor­ma­les Fuß­ball­spiel – es war das Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den be­sten deut­schen Fuß­ball­mann­schaf­ten der da­ma­li­gen Zeit. Ins­ge­samt gin­gen in den 1920er-Jah­ren sie­ben Deut­sche Mei­ster­schaf­ten nach Fran­ken – zwei nach Fürth und fünf nach Nürn­berg.

Kei­ne Fra­ge, dass sich die­se Über­macht auch in der Na­tio­nal­mann­schaft durch­setz­te. In zwei Län­der­spie­len des Jah­res 1924, ge­gen Öster­reich und Hol­land, be­stand die Deut­sche Fuß­ball-Na­tio­nal­mann­schaft nur aus Für­ther und Nürn­ber­ger Spie­lern. Das Mot­to »Elf Freun­de müsst ihr sein« kam al­ler­dings be­kannt­lich erst spä­ter in Mo­de. In den Zwan­zi­gern ging man sich noch ge­pflegt aus dem Weg, wie ei­ne An­ek­do­te aus die­ser Zeit be­legt. Ei­ni­ge Ta­ge vor dem Test­län­der­spiel im April 1924 in Hol­land kam es zu ei­nem Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen der SpVgg Fürth und dem 1. FC Nürn­berg. Ein Der­by wie aus dem Bil­der­buch – meh­re­re Platz­ver­wei­se, Frot­ze­lei­en und was sonst noch da­zu ge­hört. Man war nicht gut auf­ein­an­der zu spre­chen, woll­te das Län­der­spiel gar ab­sa­gen. Doch der Deut­sche Fuß­ball-Bund lehn­te ab und schick­te sei­ne Man­nen trotz der ge­gen­sei­ti­gen Ab­nei­gung ge­mein­sam los. Die An­rei­se nach Am­ster­dam er­folg­te ge­trennt in se­pa­ra­ten Ei­sen­bahn­wag­gons. Die sechs Für­ther vor­ne, die fünf Nürn­ber­ger hin­ten. Auch im Mann­schafts­ho­tel ging man sich aus dem Weg. Nur auf dem Feld fand man zu­sam­men, be­sieg­te als Ein­heit die Hol­län­der mit 1:0 nach ei­nem Tref­fer des Für­thers Karl Au­er. Pünkt­lich nach Ab­pfiff die­ser Pflicht­auf­ga­be ging man sich aber wie­der aus dem Weg. »Al­les an­de­re wä­re Fah­nen­flucht ge­we­sen«, er­in­ner­te sich der Nürn­ber­ger Tor­hü­ter Hei­ner Stuhl­fauth auch noch Jah­re spä­ter an die­se un­ge­wöhn­li­che Län­der­spiel­rei­se.

Nach den aus frän­ki­scher Sicht glor­rei­chen 1920ern war die Zeit der über­re­gio­na­len fuß­bal­le­ri­schen Do­mi­nanz der Zwil­lings­stadt Fürth/Nürnberg vor­bei. Bei­de Ver­ei­ne tra­ten nun bis in den Krieg hin­ein zu­meist in der Gau­li­ga Bay­ern an. Die di­rek­ten Auf­ein­an­der­tref­fen ver­lie­fen meist aus­ge­gli­chen. Al­ler­dings kann man die spä­ter un­ter Kriegs­um­stän­den aus­ge­tra­ge­nen Spie­le nicht un­be­dingt als Grad­mes­ser an­se­hen. Die Mann­schaf­ten wa­ren auf­grund zahl­rei­cher Ein­be­ru­fun­gen stark er­satz­ge­schwächt und muss­ten mit Aus­ge­mu­ster­ten, Ju­gend­li­chen oder Front­ur­lau­bern auf­ge­füllt wer­den. Auch die Zu­schau­er­zah­len lie­ßen ver­ständ­li­cher­wei­se stark nach, auch wenn sich meist im­mer noch meh­re­re Tau­send an den Spiel­or­ten ein­fan­den.

Nach den Kriegs­jah­ren dann trau­te man sich aber schnell wie­der ver­mehrt in die Sta­di­en und der Zu­schau­er­zu­spruch nahm wie­der zu. Das Fran­ken­der­by, wel­ches nun in der Ober­li­ga aus­ge­tra­gen wur­de, er­reich­te schnell wie­der fünf­stel­li­ge Zu­schau­er­zah­len. Es war auch die Zeit, als wie­der ech­te Stars­spie­ler für bei­de Ver­ei­ne auf­lie­fen. Auf Für­ther Sei­ten u.a. Her­bert Er­hard und Karl Mai und auf Nürn­ber­ger Sei­ten u.a. Max Mor­lock. Wo wir nun wie­der beim Mot­to mit den Elf Freun­den wä­ren. Das frän­ki­sche Trio nahm ge­mein­sam an der WM-End­run­de 1954 in der Schweiz teil und war ein wich­ti­ger Be­stand­teil des »Wun­ders von Bern«.

In den dar­auf­fol­gen­den Jah­ren traf das frän­ki­sche Welt­mei­ster­trio noch ei­ni­ge Ma­le in Li­ga­spie­len auf­ein­an­der. Der Weg bei­der Ver­ei­ne trenn­te sich aber im Jah­re 1963, nach­dem sich die SpVgg Fürth, an­ders als der 1. FC Nürn­berg, nicht für die neu ge­schaf­fe­ne Bun­des­li­ga qua­li­fi­zie­ren konn­te. Die Fran­ken­der­bys be­schränk­ten sich dar­auf­hin nur auf Test­spie­le und in­of­fi­zi­el­le Po­kal­wett­be­wer­be.

Ein rich­ti­ges Li­ga­spiel fand erst wie­der in der Spiel­zeit 1969/70 statt. Der »Club« hat­te es fer­tig ge­bracht, als am­tie­ren­der Deut­scher Mei­ster aus der Bun­des­li­ga ab­zu­stei­gen und trat nun ge­mein­sam mit den Für­thern in der da­mals zweit­klas­si­gen Re­gio­nal­li­ga Süd und spä­ter in der zwei­glei­si­gen 2. Li­ga an. Nürn­berg hat­te auch jetzt die Ober­hand, Für­ther Sie­ge wa­ren eher Man­gel­wa­re.

Trotz der lan­gen Zeit, in wel­cher man ge­trenn­te We­ge ging, hat das Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen Fürth und Nürn­berg nichts an sei­nem Reiz ver­lo­ren und auch die Ri­va­li­tät zwi­schen bei­den La­gern war un­ge­bro­chen groß. Ei­nen Hö­he­punkt fand die­se Ri­va­li­tät am 21. Ja­nu­ar 1973, als sich bei­de Ver­ei­ne in ei­nem Li­ga­spiel im Für­ther Ron­hof ge­gen­über stan­den und Tei­le des Nürn­ber­ger An­hangs mit meh­re­ren Ra­ke­ten samt Platz­sturm beim Stan­de von 4:2 für die SpVgg ei­nen Spiel­ab­bruch er­wirk­ten. Ei­ne bla­ma­ble Nie­der­la­ge ih­res »Clubs« wur­de ver­hin­dert. Am En­de lach­ten aber den­noch die Für­ther, die im Nach­gang die Par­tie mit 2:0 für sich ge­wer­tet be­ka­men.

Dies soll­te aber die Aus­nah­me sein. Ins­ge­samt war der »Club« aus Nürn­berg der Spiel­ver­ei­ni­gung aus Fürth in den 1970ern klar über­le­gen. Für­ther Sie­ge wa­ren die Aus­nah­me und konn­ten meist nur in Test­spie­len ge­fei­ert wer­den.

Als der 1. FC Nürn­berg im Jahr 1980 den Auf­stieg in die Bun­des­li­ga fei­ern konn­te, ging man in der Li­ga wie­der ge­trenn­te We­ge. Das da­mals für lan­ge Zeit letz­te Pflicht­der­by fand am 24. Sep­tem­ber 1980 im DFB-Po­kal statt. Nach­dem die SpVgg zu­vor ein Un­ent­schie­den und da­mit ein Wie­der­ho­lungs­spiel in der 1. Haupt­run­de er­reicht hat­te, ver­lor man die­ses aber klar mit 0:3 in Nürn­berg.

Es folg­te die Zeit, in der das Fran­ken­der­by nur noch auf Test­spiel­ebe­ne statt­fand oder die SpVgg Fürth, für die in den 80ern der lang­sa­me Nie­der­gang von der 2. Li­ga bis in die Lan­des­li­ga er­folg­te, sich nur ge­gen die zwei­te Mann­schaft des Ri­va­len aus Nürn­berg mes­sen durf­te.

Ei­ne Re­nais­sance er­fuhr das Fran­ken­der­by erst in der Sai­son 1996/97. Fürth trat seit Be­ginn die­ser Spiel­zeit nach dem Bei­tritt der Fuß­ball­ab­tei­lung des TSV Ve­sten­bergs­greuth erst­mals als SpVgg Greu­ther Fürth in der Re­gio­nal­li­ga Süd an. Eben­so die Nürn­ber­ger, die in den Jah­ren zu­vor lang­sam aber be­stän­dig von der Erst­klas­sig­keit bis in die Dritt­klas­sig­keit durch­ge­reicht wur­den.

Zu­nächst lief man sich vor Sai­son­be­ginn in ei­nem Test­spiel über den Weg. Nürn­berg ge­wann im Für­ther Ron­hof mit 0:2. Schlag­zei­len mach­te das Fran­ken­der­by je­doch erst ei­ni­ge Wo­chen spä­ter, als die Aus­lo­sung zur 2. Run­de des DFB-Po­kals er­folg­te. Der lo­ka­le Fuß­ball­ver­gleich zwi­schen Fürth und Nürn­berg fand im DFB-Po­kal sei­ne Fort­set­zung und das er­ste Pflicht­spiel seit lan­gem ge­gen­ein­an­der soll­te gleich in ei­nem Al­les-oder-Nichts-Wett­be­werb statt­fin­den. Die Kar­ten­nach­fra­ge war enorm, die Si­cher­heits­be­den­ken auch. So traf man auf Für­ther Sei­ten den Ent­schluss, sein »Heim­spiel« in Nürn­berg aus­zu­tra­gen. Und die­se Ent­schei­dung soll­te sich rech­nen, denn mit mehr als 44000 Zu­schau­ern stell­te man ei­nen Zu­schau­er­re­kord auf. Nie zu­vor fan­den sich mehr Per­so­nen zu ei­nem Spiel zwi­schen zwei Dritt­li­gi­sten ein. Fürth ge­wann die­se Par­tie, die bun­des­wei­tes Auf­se­hen er­reg­te. Im wei­te­ren Ver­lauf die­ser Spiel­zeit stand man sich noch drei wei­te­re Ma­le ge­gen­über. Zwei­mal in der Li­ga und ein­mal im Be­zirks­po­kal­fi­na­le. Von den bei­den Li­ga­spie­len ge­gen­ein­an­der ge­wann je­de Mann­schaft je ei­ne Par­tie. Das Fi­na­le um den Be­zirks­po­kal, wel­ches im Ver­gleich zu den vor­an­ge­gan­ge­nen Spie­len mit nur 5600 Zu­schau­ern aber eher be­schei­den be­sucht war, ging an Fürth. Am En­de der Spiel­zeit stie­gen bei­de Mann­schaf­ten in die 2. Bun­des­li­ga auf, in wel­cher man seit­her meh­re­re Ma­le, zu­letzt am 10. Mai 2009, er­neut ge­gen­ein­an­der an­trat.

Die Neu­auf­la­ge die­ses Fuß­ball­klas­si­kers wird nun am 20. De­zem­ber 2011 im Nürn­ber­ger Sta­di­on aus­ge­tra­gen. Mit dann 254. Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen der SpVgg Fürth und dem 1. FC Nürn­berg un­ter­streicht das Fran­ken­der­by da­mit sei­nen Stel­len­wert als das tra­di­ti­ons­reich­ste und am häu­fig­sten aus­ge­tra­ge­ne Fuß­ball­der­by in Deutsch­land. Und man spielt ein­mal mehr vor wür­di­ger Ku­lis­se. Be­reits wäh­rend der er­sten Ver­kaufs­pha­se, bei wel­cher nur Dau­er­kar­ten­in­ha­ber bei­der Ver­ei­ne ein Vor­kaufs­recht hat­ten, wur­de das Sta­di­on na­he­zu voll­stän­dig ge­füllt. Die rest­li­chen 2500 Ein­tritts­kar­ten fan­den bin­nen we­ni­ger Stun­den im frei­en Ver­kauf ih­ren Ab­neh­mer.

Wer mehr lesen/sehen will, dem sei­en fol­gen­de Links emp­foh­len:

Das Fran­ken­der­by auf den Chro­nik­sei­ten der SpVgg
Das Fran­ken­der­by auf Wi­ki­pe­dia
Das Fran­ken­der­by im Fürth-Wi­ki (ver­ein­zel­te Text­über­schnei­dun­gen, da glei­cher Au­tor wie o.g. Ar­ti­kel)

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3 Kommentare zu »Das 254. Fran­ken­der­by – Ein Aus­flug in die Ge­schich­te ei­nes Fuß­ball­klas­si­kers«:

  1. Manuel sagt:

    Die mei­sten Für­ther dürf­ten auf Bo­chum ge­hofft ha­ben? Wä­re ziem­lich arm­se­lig!

    Al­le die ich ken­ne woll­ten nichts als das DERBY!! Man was war das ein gei­les Ge­fühl in die­sem Mo­ment der Aus­lo­sung!

    DERBY!!

  2. »Färdder« sagt:

    Ich hab mir auch ein Der­by ge­wünscht, wie ich schon vor Sai­son­be­ginn im 11­Freun­de-Heft ge­sagt hab... Al­ler­dings gibt’s auch vie­le, sie­he Klee­blatt-Fo­rum, die sich lie­ber Bo­chum ge­wünscht hät­ten. Wä­re leich­ter ge­we­sen und ei­ne Run­de wei­ter­kom­men heißt ja auch schon mal ne schö­ne Stan­ge Geld ne­ben­her. Al­ler­dings wä­re na­tür­lich ein Wei­ter­kom­men ge­gen Nürn­berg auch nicht ver­kehrt :-)

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