Beiträge zum Stichwort »Lyrik«

A bos­haf­ds Weih­nachs­lied, für Hartz 4‑Kinder geeignet

21. Dezember 2014 | von
A bos­haf­ds Weih­nachs­lied, für Hartz 4‑Kinder geeignet

Morng, ihr kin­der, wer­ds nix gehm,
nur wer hodd’, der gräichd woss gschengd.
Di mud­der hodd eich gschengd es lehm,
des langd doch, wem­mers rechd bedengd.
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Eins so­lo (in me­mo­ri­am Zwölf-Elf)

4. November 2014 | von
Eins so­lo (in me­mo­ri­am Zwölf-Elf)

Die Turm­uhr dun­kel schlägt um eins
gar selbst be­wusst des eig­nen Seins.

Die Hor­cher­tau­be lässt sich nieder,
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Ein Fla­neur

6. Juli 2012 | von

Ei­ge­ne Wer­ke hat er nicht hin­ter­las­sen, aber an Plä­nen und Ideen fehl­te es dem ehe­ma­li­gen Stu­den­ten der Thea­ter­wis­sen­schaft nicht. Li­te­ra­risch un­ge­mein in­ter­es­siert, hat sich der Für­ther an man­chem ver­sucht: hier ei­ne Le­sung in klei­nem Kreis, Ge­dich­te, ei­ni­ge Film­kri­ti­ken, dort Ka­me­ra­di­en­ste bei Auf­trit­ten be­freun­de­ter Mu­si­ker, auch Thea­ter­ar­beit bei Mar­kus Non­dorf, der ihm die Rol­le des Cle­men­ti ... [wei­ter]



Kar­ne­val in Venedig

15. Februar 2012 | von
Kar­ne­val in Venedig

Es gilt nicht arm noch reich,
nicht Herr­scher, Untertanen
nicht jung noch alt.

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Die Kat­zen von Venedig

23. Januar 2012 | von
Die Kat­zen von Venedig

Klein und klug und selbstverständlich
lie­gen sie im Fenster,
hin­ter an­ti­ker Vase,
von der Son­ne beschienen.
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hy­bris und vanitas

20. März 2011 | von
hy­bris und vanitas

kurz
stockt der atem
angesichts
der bilder
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Gro­ßes und klei­nes Glück

14. März 2011 | von
Gro­ßes und klei­nes Glück

Geh du schon vor,
ich komm gleich nach.
Du mußt heut Nacht
al­lein ins Bett, mein Schneck.
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Ita­li­en

12. Februar 2011 | von
Ita­li­en

Wir gin­gen so dahin,
erschöpft
von über­vol­lem Tag;

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Zu­fall

1. Februar 2011 | von
Zu­fall

Der Kin­der we­gen zogt ihr raus aufs Land.
Die sind längst aus dem Haus, das viel zu groß
für dich al­lein ist, weil: dein er­ster Mann
war ei­ne – wenn auch lan­ge – Pha­se bloß.
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Ein Vo­gel

23. Januar 2011 | von
Ein Vo­gel

Wie er die Wür­mer, lang und dünn
aus sei­nem Kröp­fe würgt.
Und in die auf­ge­sperr­ten Schnäbel
krei­schen­der Jun­gen stopft.
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Athen

16. Januar 2011 | von
Athen

Schon zwei­mal war ich in Athen
und nie fand ich es schön.
Ver­lo­ren fand ich mich, allein,
in ei­ner Wü­ste, rie­sen­groß, aus Stein.
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Pe­trar­ca, al­ter Schwede

11. Januar 2011 | von
Pe­trar­ca, al­ter Schwede

Ich find schon dei­ne Phantasiegeschich-
ten grau­en­haft, doch über­haupt kein Kopf
hab ich für dei­nen Ly­rik­quatsch. Wie’n Kropf,
ist der, so ass­lig, krank und überflüssig!
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