Spiel­platz

Wenn es den Rei­chen gut geht...

9. November 2017 | von
Wenn es den Rei­chen gut geht...

...geht es al­len gut! Nach un­be­stä­tig­ten Be­rich­ten soll die­ser wei­se Spruch am Ein­gangs­be­reich des neu­en »Lu­d­wig-Er­hard-Bun­­kers« ver­ewigt wer­den. Die Fin­dungs­kom­mis­si­on aus Jung, Kurz und Söder konn­te sich lei­der nicht auf ei­ne Ver­si­on der Aus­füh­rung ei­ni­gen. Jung woll­te un­be­dingt ei­ne LED-Lauf­­schrift mit aku­sti­scher Un­ter­ma­lung (»Üb’ im­mer Treu und Red­lich­keit«) ha­ben, da dies mit dem Glocken­spiel auf ... [wei­ter]



Söll­ners Sich­ten

2. Juni 2017 | von
Söll­ners Sich­ten

Auch wenn der Für­ther Fo­to­graf Ro­bert Söll­ner erst in den 1980er Jah­ren zu fo­to­gra­fie­ren be­gann, fühlt er sich haupt­säch­lich Fo­to­gra­fen des frü­hen und mitt­le­ren 20. Jahr­hun­derts ver­bun­den – an­ge­fan­gen von Wal­ker Evans über Ir­vin Penn, Jo­sef Kou­del­ka und Char­ges­hei­mer bis hin zu Ro­bert Frank. Nicht zu­letzt we­gen die­ser fo­to­gra­fi­schen So­zia­li­sa­ti­on bleibt für Söll­ner die Re­duk­ti­on ... [wei­ter]



Die Mud­der kummd!

10. Mai 2015 | von
Die Mud­der kummd!

Die Mud­der kummd! – Ä Gschpräch zwi­schen Sohn (Er) und Schwie­cher­doch­der (Sie) Sie: Woss machsdn edz ei­gend­li am sunn­dooch? Hossd scho woss ge­b­land? Er: Woss soll­mern scho machn? Wenns sche­ens wed­der is, dann gen­ger­mer nachm essn äweng schba­zi­ern und wenn ka sche­ens wed­der is, dann , dann, dann … wass i aa ned. Des wer­mer dann scho se­eng. Sie: Woss du machsd – ned wir, hob­bi gfroochd. ... [wei­ter]



Der Fär­der Ruf od­der der Watz­mann is aa in Färd

26. April 2015 | von
Der Fär­der Ruf od­der der Watz­mann is aa in Färd

Der Fär­der Ruf od­der der Watz­mann is aa in Färd (in me­mo­ri­am Wolf­gang Am­bros) od­der in­zwi­schen is des a scho ä Rä­mi­nes­zens. Er: So­och äm­ool frau, heersd du des aa? Sie: Iich heer nix. Er: Na. Iich heers ganz ge­nau. Wäi wenn mi an­ner rufn däd. Sie: Du schbinnsd doch. Ich hobb ohrn wäi ä lux. Und wenn iich nix heer, dann is dou nix. Er: Naa. Du hossd ned rechd. Es heerd si oo, als wenn mi an­ner rufn däd. Dou wid­der! ... [wei­ter]



Wohl­do­sier­de Schben­de

8. Februar 2015 | von
Wohl­do­sier­de Schben­de

Vu­ri­ge wochn bi­ni in färd durch di fuss­gän­ger­zo­ne gan­ger. Dou waor dou ä frau affm pflas­der ghoggd. Däi wo­ar su um die fufzg jo­ar ald, äweng schlam­berd hodds schau ausgschaud. Vur sich hodds än blas­dik­be­cher hiegs­chdelld ghabbd, da­mid di leid woss neischmeissn ken­ner. Ob­ber si hodd ned ein­fach bed­deld. Sie hodd näm­li ä quedschn der­bei ghabbd. ... [wei­ter]



A bos­hafds Weih­nachs­lied, für Hartz 4-Kin­der ge­eig­net

21. Dezember 2014 | von
A bos­hafds Weih­nachs­lied, für Hartz 4-Kin­der ge­eig­net

Morng, ihr kin­der, werds nix gehm,
nur wer hodd’, der gräichd woss gschengd.
Di mud­der hodd eich gschengd es lehm,
des langd doch, wem­mers rechd be­dengd.
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Des­sous­kauf

30. November 2014 | von
Des­sous­kauf

Hei­er hodd si der hei­ner dengd, kaa­fi mei­ner frau mool woss zou weih­nachdn, mid­dems si­cher ned rech­nd. Und dou hod­der­si dengd, iich kaaf ihr mool des­sous, weil des hob­bi in 42 johr ehe noch nie gmachd. Er is al­so in su­ern loodn nei und hodd gs­achd: »Iich hädd gern ä un­der­wäsch fier mei frau.« Und wei­ler ned bläid is hod­der glei gs­achd: »Mei frau brauchd bei die klei­der 40 und hodd ä bh-grö­ße vo B, des hob­bi nooch­schaud.« ... [wei­ter]



Eins so­lo (in me­mo­ri­am Zwölf-Elf)

4. November 2014 | von
Eins so­lo (in me­mo­ri­am Zwölf-Elf)

Die Turm­uhr dun­kel schlägt um eins
gar selbst be­wusst des eig­nen Seins.

Die Hor­cher­tau­be lässt sich nie­der,
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Hal­lo­ween

27. Oktober 2014 | von
Hal­lo­ween

Al­so, däi nervn mi fei, di ban­gerdn mid ihrm ameri­ga­nischn scheiss. »Sü­ßes oder Sau­res!« Ä su­woss bläids. Do sten­ners dou, mid he­xn­hüt aff di köpf und krum­me noosn od­der mid su ko­mi­sche mas­gn wäi än lang­zuch­ner dodnkubf. Man­che se­eng a aus wäi ä kür­bis! Wäi ä kür­bis! Ich halds ned aus! Al­les wäi am fa­sching! Der­bei is nu vuhrm 11.11. Ob­ber von ameri­ga is ja nu nie woss gscheids kum­mer. .. [wei­ter]



Fa­sten­ge­dicht

13. Februar 2013 | von
Fa­sten­ge­dicht

Oh, ich bin nicht
Fürth, du bist
auch Wis­sen
Schaft statt
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Der ganz ge­wöhn­li­che Weih­nachts­stress

6. Dezember 2012 | von
Der ganz ge­wöhn­li­che Weih­nachts­stress

Der Oster­ha­se und San­ta Claus tref­fen sich zu­fäl­lig auf dem Christ­kind­les­markt. Zu­sam­men trin­ken sie ei­ne Tas­se Glüh­wein. Oster­ha­se: Gut siehst du aus. Hast du ab­ge­nom­men? San­ta Claus (streicht sich über den noch im­mer mäch­ti­gen Bauch): Ja, ich muss­te. Nach dem Un­fall im letz­ten Jahr hat man mir na­he­ge­legt, ein paar Pfun­de zu ver­lie­ren. Pein­li­che Ge­schich­te ... [wei­ter]



Kar­ne­val in Ve­ne­dig

15. Februar 2012 | von
Kar­ne­val in Ve­ne­dig

Es gilt nicht arm noch reich,
nicht Herr­scher, Un­ter­ta­nen
nicht jung noch alt.

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