Fürth ist se­xy

24. April 2012 | von | Kategorie: Vermischtes

Jen­seits der schon vor­lie­gen­den ge­druck­ten Für­ther Stadt­ge­schich­ten liegt seit kur­zer Zeit ein Büch­lein vor, das zum schnup­pern­den Le­sen an­regt: »Fürth ist se­xy«.

Buchcover »Fürth ist sexy«

In kur­zen, nicht zu­sam­men­hän­gen­den Ka­pi­teln fla­niert der Au­tor durch Fürth, schweift kurz ab, um Zu­sam­men­hän­ge ein­zu­flech­ten und kehrt mit ei­ner Poin­te zum Aus­gangs­punkt zu­rück. Die­se Schrei­be macht Stim­mung und ne­ben­her er­fährt man so ei­ni­ges, das in an­de­ren Wer­ken nicht er­wähnt wird – oder aus ei­nem be­son­de­ren Blick­win­kel her­aus.

Das For­mat ist so grif­fig, dass man es ab­seits des Spiel­ver­ei­ni­gungs-Tau­mels auf je­de Park­bank oder an­de­re Ru­he­zo­nen – wie et­wa dem Fried­hof (der ko­mi­scher­wei­se kei­ne Er­wäh­nung fin­det) – mit­neh­men kann. Es lohnt sich ein­fach da mal ent­spannt rein­zu­le­sen...

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2 Kommentare zu »Fürth ist se­xy«:

  1. Färdderlein sagt:

    mal ent­spannt rein­le­sen, ok, aber zu mehr taugt das »Buch« wirk­lich nicht.

  2. Ich hat­te An­fang März Ge­le­gen­heit, in der Buch­hand­lung Jung­kunz ei­ner Au­toren­le­sung im ge­müt­li­chen Rah­men bei­zu­woh­nen. Jo­han­nes Wil­kes (üb­ri­gens ein aus Dort­mund stam­men­der und in Er­lan­gen prak­ti­zie­ren­der Kin­der-Psych­ia­ter) trug mit gro­ßer Ver­ve ein paar Epi­so­den aus sei­nem Fürth-Büch­lein vor. Er hat auch ähn­li­che Bän­de über Er­lan­gen und Nürn­berg ver­faßt und ar­bei­tet wohl an ei­nem über Bam­berg.

    Nun, wirk­li­che Er­kennt­nis­se über die Stadt und ih­re Ge­schich­te darf man sich bei der Lek­tü­re nicht er­war­ten. Es sind halt al­ler­lei an­ek­do­ti­sche Ge­schich­ten von ge­wis­sem Un­ter­hal­tungs­wert, die in der Tat häu­fi­gen Ab­schwei­fun­gen (ich er­in­ne­re mich an die von Für­ther Krö­ten zu au­stra­li­schen sol­chen) fal­len mit­un­ter recht weit­schwei­fig aus, die Kur­ve zu­rück zum wirk­li­chen Lo­kal­be­zug kriegt der Au­tor da mei­ner Mei­nung nach nicht im­mer.

    In­so­fern: Ein net­tes Mit­bring­sel zur ein­ma­li­gen An­wen­dung...

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