Beiträge zum Stichwort »Südstadt«

»Rauchzeichen eines Bau­denk­mals« – Der skandalöse Verfall des ältesten Hauses der Südstadt

13. Juli 2017 | von
»Rauchzeichen eines Bau­denk­mals« – Der skandalöse Verfall des ältesten Hauses der Südstadt

In prominentester Lage an der Schwa­ba­cher Straße verfällt ein ma­le­ri­sches Anwesen. Die Ausstattung des Bau­denk­mals fällt dem Van­da­lis­mus zum Opfer, Schlagzeilen macht das Ge­mäuer als es zum Tatort eines Tö­tung­sde­likts wird und ein Jahr später steht es in Flammen. Und die Stadt sieht weg. Die im Volksmund so genannte »Pech­hüttn« ist alles andere als eine Hütte. Vielmehr thront die ehemalige Aus­flugs­gast­stät­te … [weiter]



Zeitsprünge

13. Mai 2017 | von
Zeitsprünge

Schon im Jahr 2008 hat der Fürther Fotograf Robert Söllner historische Ansichtskarten mit Fürther Motiven nachfotografiert, also die da­ma­li­ge Aufnahmesituation rekonstruiert und am glei­chen Ort aus gleicher Per­spek­ti­ve ein aktuelles Foto angefertigt. Beide Bilder hat er dann jeweils zu einem dritten übereinandergelegt und so gleichsam einen Zeitsprung über gut 100 Jahre konserviert. Die Ergebnisse sind … [weiter]



P&P darf sich wieder einmal aus Ver­pflichtungen herausmogeln

23. Mai 2016 | von
P&P darf sich wieder einmal aus Ver­pflichtungen herausmogeln

»Steht die Stadt Fürth zu ihren Auflagen oder lässt man sich ein weiteres Mal vom Bauträger P&P an der Nase herumführen?«, so fragten wir als GRÜNEN-Stadt­rats­frak­tion anlässlich der Sitzung des Bau- und Werk­aus­schus­ses am 6. April 2016. Auf der Tagesordnung stand unter TOP 10.1. eine Beschlussfassung zur »Stell­platz­ab­lö­sung für 22 Kraftfahrzeuge in der Karo­li­nen­straße 86« … [weiter]



Das wundertätige Heiligen­bild

1. Februar 2016 | von
Das wundertätige Heiligen­bild

Der strahlend weiße Turm der Heinrichskirche ist das kaum um­strit­te­ne Wahrzeichen der Süd­stadt. Der weiße Turm ist so auffällig, dass er im 2. Weltkrieg in Moosgrün umgestrichen wurde. Über viele Jahrzehnte war St. Heinrich die ein­zi­ge verputzte Kirche in Fürth, ihr ver­einfachter Barock wirkt zwar auf manchen trivial, aber es gibt auch andere Meinungen: »Das ganze Wesen der Kirche hat eine durch nichts unterbrochene Harmonie« … [weiter]



Kulturring C – Gastspiel 2015

2. Oktober 2015 | von
Kulturring C – Gastspiel 2015

Die Fürther Künstler und ihre Gäste laden am 24. und 25.10.2015 wieder zum Gastspiel – den alljährlichen Atelier­tagen im Oktober. Es gibt wie jedes Jahr viel zu sehen, Bekanntes und Bewährtes, aber auch viel Überraschendes, Ein­zel­auf­tritte, Paarungen und Grup­pie­run­gen mit den unterschiedlichsten Darbietungen. Da führen zum Bei­spiel der Maler Christoph Haupt und die Sängerin Simone … [weiter]



»Die Zeit ist kaputt«

14. Juni 2015 | von
»Die Zeit ist kaputt«

So sprach einst Hans Albers als Baron Münch­hausen im grandiosen UfA-Jubiläumsfilm von 1943, und es muß im Nachhinein Wunders ne­hmen, daß im späten Nazireich ein so an­spie­lungs­reicher Satz un­be­an­stan­det durch die Zensur kam. Seit ein paar Tagen ist auch in Fürth die Zeit ka­putt, je­den­falls für mich, der ich werktags außer Sa (nicht 24.12., 31.12.) des Morgens zum Haupt­bahn­hof haste und beizeiten nach der großen Uhr im … [weiter]



Auf Tauchstation im Süd­stadt­park: Konzeptstudie zum geplanten Anbau der Wilhelm-Löhe-Hochschule

26. Februar 2015 | von
Auf Tauchstation im Süd­stadt­park: Konzeptstudie zum geplanten Anbau der Wilhelm-Löhe-Hochschule

Der Fürther Südstadtpark gehört ohne Zweifel zu den größten Er­folgs­ge­schichten der jüngeren Fürther Stadt­ent­wicklung: Er gilt in der gesamten Republik als beispielhaft und wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit etwas au­gen­zwin­kern­der Übertreibung kann man sagen, daß der Südstadtpark für die Fürther Südstadt eine ähn­li­che Bedeutung hat wie der Central Park für New York… Der jetzt in erheblichem … [weiter]



Denkmalstadt mit Trauer­flor

9. Oktober 2014 | von
Denkmalstadt mit Trauer­flor

Ein Trauerflor ziert seit über einem Jahr das »Denkmalstadt Fürth«-Schild am Franken­schnellweg. Zehn­tau­sende von Autos und ent­spre­chend viele Auto- und Mitfahrer sehen täglich den Trauer­flor und niemand wundert sich, geschweige denn: nimmt Anstoß daran. Warum auch? Wer immer das Schild mit dem schwarzen Band versehen hatte oder bewusst gesehen hat, der wusste Bescheid über Fürth … [weiter]



»Die Mieten müssen weiter steigen!«

9. April 2014 | von
»Die Mieten müssen weiter steigen!«

Knapp dreißig Menschen liefen bei bestem Wetter von der belebten Innenstadt in die Fürther Südstadt. Im Gepäck hatten sie Transparente, Schilder, Masken, Sekt und Musik. Ihr Ziel: Eine Muster­wohnung mit 66,00 m² Wohnraum, die für knapp 200.000 € verkauft werden soll. Allerdings handelte es sich bei den BesucherInnen nicht um solche, die sich tatsächlich für die Immobilie interessierten. … [weiter]



Kulturring C – Gastspiel 2012

23. Oktober 2012 | von
Kulturring C – Gastspiel 2012

Am 20. und 21. Oktober 2012 lud der Kulturring C zum »Gastspiel 2012«, dem Fürther Kunst­wochenende ein. Auch in diesem Jahr waren wieder interessante Einblicke in Fürther Atelies und Galerien zu sehen, die wir den geneigten Lesern der »Fürther Freiheit« nicht vor­enthalten wollen. In der »kunst galerie fürth« zeigt(e) Olga von Moorende ihre Kleider- und Hutentwürfe. … [weiter]



Jenseits aller Greuther-Euphorie

28. Juli 2012 | von
Jenseits aller Greuther-Euphorie

Seit jener überwältigenden Aufstiegs­feier vor dem Rathaus haben sich -zigtausende als Spielvereinigungs­fans geoutet. Viele Projekte zur Unterstützung des geliebten Vereins sind im Laufen. Grün-Weiß ist die Farbe der Saison und von SPD-Mehrheit bis zum Neo-Nazi versucht man vom positi­ven Image dieser Kombination zu profitieren. Doch im Verlauf der allumfassenden Euphorie muss man leider, leider einige … [weiter]



Ein Leben in Fürth

26. Dezember 2011 | von
Ein Leben in Fürth

Am 18.06.1923 erblickte meine Oma Hildegard Katharina Förster in der Fürther Altstadt das Licht der Welt. Die Zeiten waren damals relativ gut: Alle hatten eine Abeit, verdienten zwar wenig, aber wenn alle zusammen­halfen war genug Geld da, um gut leben zu können. Oma wurde daheim erzogen und ging am Kirchenplatz in die Schule. Als die NSDAP an die Macht kam, ging (mußte gehen) meine Oma zum BDM … [weiter]