Beiträge zum Stichwort »Bildung«

Virtuelles Stadtlexikon jetzt handyfreundlich

20. Oktober 2017 | von
Virtuelles Stadtlexikon jetzt handyfreundlich

Das beliebte Online-Nach­schla­ge­werk »FürthWiki« verfügt neuerdings über eine spezielle Mo­bil­fas­sung, welche die Benutzung über Smart­pho­nes deutlich erleichtert: Wer sich unter­wegs mit dem Handy in der Hand zu Fürther Sehenswürdigkeiten, Personen, Unternehmen usw. in­for­mie­ren will, muss nicht länger mit zwei Fingern in eine komplexe Website hi­nein­zoo­men, sondern kann per intuitiver Dau­men­be­die­nung durch den großen Bestand von … [weiter]



Genitalverstümmelung: Grausame Gegenwart

11. Februar 2017 | von
Genitalverstümmelung: Grausame Gegenwart

In Deutschland leben rund 48.000 Mädchen und Frauen, die von weiblicher Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung (Female Genital Mutilation, FGM) betroffen sind. Zwischen 1500 und 5700 Mädchen, die in Deutschland leben, sind da­von bedroht. Dies geht aus der neuesten »Empirischen Stu­die zu weiblicher Genitalverstümmelung« hervor, die anlässlich des »Null-Toleranz-Ta­ges« gegen weibliche Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung am Montag, dem 6. Februar 2017 im … [weiter]



Ein Herz für die Kunst – Die edition promenade und ihr Programm

11. Juli 2016 | von
Ein Herz für die Kunst – Die edition promenade und ihr Programm

Bildende Kunst – zeigenössische zumal – gilt oft als schwer ver­ständ­lich und nur Ein­ge­weih­ten aus ge­bil­de­ten Kreisen zugänglich. Erst recht wird das avant­gar­di­sti­schen Kunstbüchern und Ausstellungs-Begleit­pub­li­ka­tio­nen nach­ge­sagt. Der Fürther Galerist und Ver­le­ger Chris­tian Fritsche ist die lebende Widerlegung aller Vorurteile: Als Galerist und engagierter Kunst­ver­mit­tler vermag er die Besucher seiner Ausstellungen im­mer wieder für Neues … [weiter]



Ludwig Erhard und Fürths Väter des Wirtschafts­wunders in der NS-Zeit

8. März 2016 | von
Ludwig Erhard und Fürths Väter des Wirtschafts­wunders in der NS-Zeit

Ludwig Erhard, dem zu Lebzeiten die Ehren­bür­ger­würde in Fürth verwehrt wurde, wird derzeit ein nach ihm benanntes Zentrum errichtet. Nach­dem ich im Jahre 2013 mein Entsetzen über die Ergebnisse des Archi­tek­ten­wett­bewerbes für das Ludwig-Erhard-Zentrum artikuliert hatte, wurde ich von verschiedenen Seiten auf Archiv­fund­stücke zu Erhards Rolle in der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus aufmerksam gemacht. Drei Väter … [weiter]



Anmerkungen zum Doku­mentarfilm »Liga Terezin« im Babylon-Kino

10. Februar 2016 | von
Anmerkungen zum Doku­mentarfilm »Liga Terezin« im Babylon-Kino

Am Mittwoch, dem 3. Februar, wurde im Babylon-Kino der Dokumentarfilm »Liga Terezin« gezeigt, mit einer Podiumsdiskussion im Anschluss, an der ich als Über­setzer teilgenommen habe. In der Ausgabe der Fürther Nachrichten vom 8. Februar hat Alexander Pfaehler über die Veranstaltung berichtet: »Fußball-Liga im KZ – Fanprojekt holte Dokumentarfilm ins Fürther Babylon-Kino«. Der Artikel ist leider … [weiter]



Schwein gehabt, MIB!

11. Juni 2015 | von
Schwein gehabt, MIB!

Schwein gehabt, MIB! Da hat Euch die Stadt ja noch einmal im letzten Moment aus der Patsche geholfen. Ein so schönes gläsernes Ober­ge­schoss habt Ihr auf Eure »Neue Mitte« gesetzt und dann werdet Ihr es nicht los. Zu­mindest nicht so, wie Ihr Euch das vorgestellt habt. Für irgendwelche Büros ist das Panoramageschoss echt zu schade. An den Ludwigs­bahn­hof sollte es mit seiner Stahl-Glas-Konstruktion erinnern. … [weiter]



Wie das Weltkulturerbe versemmelt wurde. Ein Erlebnisbericht.

9. Juni 2015 | von
Wie das Weltkulturerbe versemmelt wurde. Ein Erlebnisbericht.

Vor etwas mehr als einem Jahr lehnte der Fachbeirat der Kultus­mi­ni­ster­kon­fe­renz die Bewerbung Fürths zum Weltkulturerbe ab. Da die Öffentlichkeit nur sehr rudimentär über Gründe und Hintergründe informiert wurde, will ich in meiner Reihe an Aufarbeitungen (»10 Jahre Heimatpfleger in Fürth«) mit diesem Thema fort­fahren – ausführlich, aber ich wage zu versprechen: mit unterhaltsamen Lokalkolorit. … [weiter]



Schnelles Fürth

10. November 2014 | von
Schnelles Fürth

Als Adolf Schwammberger im Jahre 1968 sein »Fürth von A-Z« heraus­gab, dachte er sicherlich nicht, dass fast 50 Jahre weder eine Über­ar­bei­tung noch ein neues gedrucktes Fürth-Lexikon zustande kommt. Dies ist oder wäre um so mehr ein Stachel im Fleisch eines jeden Fürthers, als es seit einigen Jahren ein unzweifelhaft gutes Nürnberg-Lexikon des dortigen Stadtarchivs … [weiter]



»Europa ist kein Traum­land«

2. Oktober 2014 | von
»Europa ist kein Traum­land«

In einem Kinosaal berührten am Freitagabend Flüchtlinge und Sozial­arbeiter das Publikum mit einem au­then­tischen Einblick in eine isolierte Lebenswelt – erst auf der Leinwand, dann davor. Es sind zwei Dinge, die die Kinokarte im Babylon an diesem Abend erzählt: Erstens eine Geschichte von deutschem Papierkram, denn man bekommt sie, ohne dafür Eintritt zu zahlen. Zweitens … [weiter]



Dürers Triumphzug – Ein neuer alter Kunstkonser­vativismus in Nürnberg?

7. August 2012 | von
Dürers Triumphzug – Ein neuer alter Kunstkonser­vativismus in Nürnberg?

Sich neuester Technik zu bedienen um etwas zu zeigen, was man nicht sieht oder nicht mehr hat, ist eine gängige Praxis. Ein guter Ansatz ist fer­ner, das Rathaus als einen Ort bürgerlicher Kul­tur wieder mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Und weshalb nicht auch noch der Kunstszene in der Region eine Plattform bieten, um aktuellen Positionen mehr Auf­merk­samkeit zu ver­schaffen? – Alles eine prima Idee! … [weiter]



Fünf Jahre FürthWiki

17. April 2012 | von
Fünf Jahre FürthWiki

Das FürthWiki konnte am 7. Februar 2012 sein fünfjähriges Bestehen feiern – Grund genug für die Fürther Freiheit, bei »Doc Bendit«, einem der drei Administratoren des FürthWiki, anzufragen. FF: Doc Bendit, das FürthWiki ist nun bereits seit fünf Jahren online – warum macht ihr das eigentlich? DB: Na, irgendeiner muss es doch machen, oder? Nee, im Ernst: Ich denke, jeder hat seine eigenen Gründe. … [weiter]



Ein Leben in Fürth

26. Dezember 2011 | von
Ein Leben in Fürth

Am 18.06.1923 erblickte meine Oma Hildegard Katharina Förster in der Fürther Altstadt das Licht der Welt. Die Zeiten waren damals relativ gut: Alle hatten eine Abeit, verdienten zwar wenig, aber wenn alle zusammen­halfen war genug Geld da, um gut leben zu können. Oma wurde daheim erzogen und ging am Kirchenplatz in die Schule. Als die NSDAP an die Macht kam, ging (mußte gehen) meine Oma zum BDM … [weiter]