Spielplatz

Die Pantherin

30. Dezember 2010 | von
Die Pantherin

Die Pantherin, die räkelt sich,
wacht auf aus langem Schlummer.
Putzt Fell und Pfoten säuberlich,
streift ab den inn’ren Kummer.
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Das Schifferklavier

26. Dezember 2010 | von
Das Schifferklavier

Der Willi hätt halt gor zu gern a Schifferklavier ghabt, ober wouher nehma und net stehln, so mittn im Kriech. A Klassenkamerod vom Willi, den seine Leit homm a Zement­fabrik ghabt – Zement hat mer a im Kriech vil braucht – der wor im Besitz von sou anera Ziechorgl. Und wenn der Willi den hat abschreibn lassn, dou hat er draf spiln derfn. An die Werktoch zwan­zich Minutn und am Sunntoch a halbe Stund. … [weiter]



Gedanken am Gleis (6)

12. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (6)

Runtergekommen.
Vollkommen leer, sinnlos und
desillusioniert.

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Gedanken am Gleis (5)

11. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (5)

Wippende Zehen,
noch ein schneller Blick zur Uhr,
quietschende Bremsen.

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Gedanken am Gleis (4)

10. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (4)

Zielsicher ergreift
das bange Warten Besitz
vom erschöpften Traum.

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Gedanken am Gleis (3)

9. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (3)

Fragen abwehrend
folgt der Blick endlosem Traum.
Das Ziel ist bekannt.

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Gedanken am Gleis (2)

6. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (2)

Urlaubsweise frei.
Zentner der Erinnerung
schnell abgegeben.

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Gedanken am Gleis (1)

3. Dezember 2010 | von
Gedanken am Gleis (1)

Sonnensehnsucht war,
so begehrt wie verlassen,
daheimgeblieben.

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Terzinchen, ach

23. November 2010 | von
Terzinchen, ach

Vertrau mir bitte kein Geheimnis an!
Du weißt doch, mein Gedächtnis ist so mies,
daß ich mir nie und nimmer merken kann:

soll ich nun das vergessen oder dies? … [weiter]



Mall – Ein Beitrag für das Sommerloch

31. August 2010 | von
Mall – Ein Beitrag für das Sommerloch

In den letzten Wochen sind eher selten Meldungen über Neuzugänge in unserem niegel­nagelneuen (Noch-nicht-)Massenmedium eingetrudelt. Was, wie ich vermute, am Sommer­loch liegt. Erfreulicherweise scheint in der Stadt grad nichts Dringendes anzuliegen. Mit diesem Beitrag folge ich der wiederholten, und mit jeder Wiederholung heftigeren Auf­forderung des rührigen, vor schier unerschöpflicher Energie strotzenden … [weiter]