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Söllners Sichten

2. Juni 2017 | von
Söllners Sichten

Auch wenn der Fürther Fotograf Robert Söllner erst in den 1980er Jah­ren zu fotografieren begann, fühlt er sich hauptsächlich Fo­to­gra­fen des frühen und mittleren 20. Jahrhunderts ver­bun­den – an­ge­fan­gen von Walker Evans über Irvin Penn, Josef Koudelka und Chargesheimer bis hin zu Robert Frank. Nicht zuletzt wegen dieser fotografischen Sozialisation bleibt für Söllner die Reduktion … [weiter]



Die Mudder kummd!

10. Mai 2015 | von
Die Mudder kummd!

Die Mudder kummd! – Ä Gschpräch zwischen Sohn (Er) und Schwiecher­doch­der (Sie) Sie: Woss machsdn edz eigendli am sunndooch? Hossd scho woss gebland? Er: Woss soll­mern scho machn? Wenns scheens wedder is, dann gengermer nachm essn äweng schbaziern und wenn ka scheens wedder is, dann , dann, dann … wass i aa ned. Des wermer dann scho seeng. Sie: Woss du machsd – ned wir, hobbi gfroochd. … [weiter]



Der Färder Ruf odder der Watzmann is aa in Färd

26. April 2015 | von
Der Färder Ruf odder der Watzmann is aa in Färd

Der Färder Ruf odder der Watzmann is aa in Färd (in memoriam Wolf­gang Ambros) odder in­zwi­schen is des a scho ä Rämineszens. Er: Sooch ämool frau, heersd du des aa? Sie: Iich heer nix. Er: Na. Iich heers ganz genau. Wäi wenn mi anner rufn däd. Sie: Du schbinnsd doch. Ich hobb ohrn wäi ä lux. Und wenn iich nix heer, dann is dou nix. Er: Naa. Du hossd ned rechd. Es heerd si oo, als wenn mi anner rufn däd. Dou widder! … [weiter]



Wohldosierde Schbende

8. Februar 2015 | von
Wohldosierde Schbende

Vurige wochn bini in färd durch di fussgängerzone ganger. Dou waor dou ä frau affm pflasder ghoggd. Däi woar su um die fufzg joar ald, äweng schlamberd hodds schau aus­gschaud. Vur sich hodds än blasdikbecher hie­gschdelld ghabbd, damid di leid woss neischmeissn kenner. Obber si hodd ned einfach beddeld. Sie hodd nämli ä quedschn derbei ghabbd. … [weiter]



A boshafds Weihnachslied, für Hartz 4-Kinder geeignet

21. Dezember 2014 | von
A boshafds Weihnachslied, für Hartz 4-Kinder geeignet

Morng, ihr kinder, werds nix gehm,
nur wer hodd‘, der gräichd woss gschengd.
Di mudder hodd eich gschengd es lehm,
des langd doch, wem­mers rechd bedengd.
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Dessouskauf

30. November 2014 | von
Dessouskauf

Heier hodd si der heiner dengd, kaafi meiner frau mool woss zou weihnachdn, middems sicher ned rechnd. Und dou hoddersi dengd, iich kaaf ihr mool dessous, weil des hobbi in 42 johr ehe noch nie gmachd. Er is also in suern loodn nei und hodd gsachd: »Iich hädd gern ä underwäsch fier mei frau.« Und weiler ned bläid is hodder glei gsachd: »Mei frau brauchd bei die kleider 40 und hodd ä bh-größe vo B, des hobbi noochschaud.« … [weiter]



Eins solo (in memoriam Zwölf-Elf)

4. November 2014 | von
Eins solo (in memoriam Zwölf-Elf)

Die Turmuhr dunkel schlägt um eins
gar selbst bewusst des eignen Seins.

Die Horchertaube lässt sich nieder,
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Halloween

27. Oktober 2014 | von
Halloween

Also, däi nervn mi fei, di bangerdn mid ihrm ameriganischn scheiss. »Süßes oder Saures!« Ä suwoss bläids. Do stenners dou, mid hexnhüt aff di köpf und krumme noosn odder mid su ko­mi­sche masgn wäi än langzuchner dodnkubf. Manche seeng a aus wäi ä kürbis! Wäi ä kürbis! Ich halds ned aus! Alles wäi am fasching! Derbei is nu vuhrm 11.11. Obber von ame­ri­ga is ja nu nie woss gscheids kummer. .. [weiter]



Fastengedicht

13. Februar 2013 | von
Fastengedicht

Oh, ich bin nicht
Fürth, du bist
auch Wissen
Schaft statt
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Der ganz gewöhnliche Weihnachtsstress

6. Dezember 2012 | von
Der ganz gewöhnliche Weihnachtsstress

Der Osterhase und Santa Claus treffen sich zufällig auf dem Christ­kindles­markt. Zusammen trinken sie eine Tasse Glühwein. Osterhase: Gut siehst du aus. Hast du abgenommen? Santa Claus (streicht sich über den noch immer mäch­tigen Bauch): Ja, ich musste. Nach dem Unfall im letzten Jahr hat man mir nahegelegt, ein paar Pfunde zu verlieren. Peinliche Geschichte … [weiter]



Karneval in Venedig

15. Februar 2012 | von
Karneval in Venedig

Es gilt nicht arm noch reich,
nicht Herrscher, Untertanen
nicht jung noch alt.

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Die Katzen von Venedig

23. Januar 2012 | von
Die Katzen von Venedig

Klein und klug und selbstverständ­lich
liegen sie im Fenster,
hinter antiker Vase,
von der Sonne beschienen.
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