In eigener Sache: Christofer Hornstein gibt seine Funktion als Herausgeber der »Fürther Freiheit« auf

12. Juni 2015 | von | Kategorie: Medien

Hiermit gebe ich meine Funktion als Herausgeber des Online-Blogs »Fürther Freiheit« auf und habe den Mit­heraus­geber Herrn Stenzel, der zudem den »Ma­schi­nen­raum« des Blogs betreut, bereits gebeten, alle dafür not­wen­di­gen Formalitäten und Aktionen zu täti­gen. Besten Dank für Alles an dieser Stelle an Herrn Stenzel, mit dem die Zusammenarbeit in den 5 Jahren immer fair, konstruktiv und erfreulich war.

Im Wesentlichen hat mein Rückzug von der Herausgeber-Position zwei Gründe:

  • Meine anfängliche Vision, dass über den Internet-Blog engagierte Fürther Bürger die Möglichkeit nutzen, ihre Vorschläge und Ideen zur Verbesserung der Stadtkultur konstruktiv einzubringen, ist leider nur sehr vereinzelt Wirklichkeit geworden. Die »Fürther Freiheit« hat es nicht geschafft, ein ernst zu neh­men­der positiver Faktor in der Stadtgesellschaft zu werden, trotz einiger Bemühungen der Herausgeber.

  • Zum anderen wird die Plattform hauptsächlich von Personen genutzt und dominiert, deren Grundhaltung mir fremd ist, um es mal freundlich auszudrücken. Wenn man dann noch von Einzelpersonen, denen man durch sein Engagement mit der »Fürther Freiheit« eine Plattform bietet, in bekannter Form weit entfernt von den höflichen Umgangsformen zwischen Andersdenkenden beleidigt und diffamiert wird, sollte man sich fragen, ob man eine masochistische Ader hat. Letzteres ist bei mir nicht der Fall…

Ob und in welcher Form die »Fürther Freiheit« weitermacht, weiß ich nicht und überlasse dies dem nunmehr alleinigen Herausgeber Ralph Stenzel. Besten Dank für die Aufmerksamkeit.

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Ein Kommentar zu »In eigener Sache: Christofer Hornstein gibt seine Funktion als Herausgeber der »Fürther Freiheit« auf«:

  1. Als Gründer und nunmehr wieder alleiniger Betreiber dieses Bürger-Blogs respektiere und akzeptiere ich natürlich die Demission von Christofer Hornstein, wiewohl ich den unverhofften Schritt ehrlich be­dau­ere. Die angeführten Gründe kann ich nur teilweise nachvollziehen:

    Daß die »Fürther Freiheit« nicht in einer Weise Fahrt aufgenommen hat wie ursprünglich erhofft, finde ich selbst ebenfalls sehr schade. Dennoch ist sie eine mittlerweile auch historisch wertvolle Quelle, weil manches von dem, was in ihr dokumentiert ist, aus anderen Quellen nicht mehr so einfach re­kon­struier­bar wäre. Und sogar wenn es nur langsam weitergeht, lohnen nach meinem Dafürhalten auch schon zwei, drei »Perlen« pro Jahr den (im Übrigen ja gar nicht soooo großen) Aufwand.

    Masochistisch veranlagt bin ich selbst auch nicht, aber ich bin der Ansicht, daß man als Betreiber einer pluralistischen Meinungsplattform auch Meinungen aushalten muß, die nicht mit der eigenen konform gehen. Klar gibt’s da irgendwo eine Grenze, die für mich aber eher bei Volksverhetzung und Rassis­mus, stillosen Angriffen ad hominem und wirklicher Diffamierung verläuft. Derlei vermochte ich bislang aber nicht zu erkennen, glücklicherweise. Im Gegenteil, im Vergleich zu den Kommentaren in der Online-Fassung der FN diskutiert man in der FF gemeinhin ebenso sachlich wie manierlich!

    Selbstverständlich werde ich die »Fürther Freiheit« weiterführen, ob allein oder im Team, wird sich wei­sen. Letzteres wäre mir lieber, schon um in inhaltlichen Zweifelsfällen eine klärende Diskussion füh­ren zu können, wie ich das mit Christofer Hornstein in der Vergangenheit auch mehrfach getan habe.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mein langjähriger Mitstreiter weiterhin als Autor gelegentlich Bei­trä­ge zuliefern würde, egal über welches Thema: Sein Artikel über die Fibromyalgie ist nach wie vor der meistgelesene auf dieser Website, obwohl (oder gerade weil) der nun wirklich gar keinen Lokalbezug zu Fürth aufweist…

    Ich danke Christofer Hornstein sehr herzlich für die jahrelange Unterstützung, die ich immer zu schät­zen wußte und nach wie vor weiß.